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Drei Ausstellungen: Deutsches Historisches Museum startet

Berlin  

Drei Ausstellungen: Deutsches Historisches Museum startet

11.03.2021, 10:58 Uhr | dpa

In einem ersten Schritt öffnet das Deutsche Historische Museum in Berlin nach pandemiebedingter Pause seine Türen. Von Montag (15.3.) an wird zunächst der Pei-Bau neben dem zentralen Komplex wieder zugänglich sein. Dort erwarten die Besucherinnen und Besucher nach Angaben des Museums dann gleich drei Ausstellungen - jeweils nur per Online-Ticket zugänglich. Die Dauerausstellung im Zeughaus soll abhängig von den Inzidenz-Werten in Berlin in einem zweiten Schritt eröffnet werden.

Bis zum 20. Juni will das Museum die neue Ausstellung "Report from Exile - Fotografien von Fred Stein" zeigen. Der aus Dresden stammende Stein floh als Jude 1933 vor den Nazis zunächst nach Paris. Dort arbeitete er als Porträt- und Pressefotograf. 1941 flüchtete er dann weiter nach New York, wo sich Stein fotografisch auf Porträts von Schriftstellern konzentrierte. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten Steins über Menschen und Städte aus den 30er bis 60er Jahren.

Ein ikonisches Foto des 20. Jahrhunderts aus dem geteilten Berlin steht im Zentrum der Ausstellung "Der Sprung - 1961" (bis 5. April). Es stammt vom Fotografen Peter Leibing, der am 15. August 1961 den Sprung des DDR-Bereitschaftspolizisten Conrad Schumann über den Stacheldrahtzaun in den Westteil Berlins festhielt. Für das Museum hat Regisseur Boris Hars-Tschachotin die Szene zu einer Virtual-Reality-Installation ausgebaut. Per VR-Brille können Besucherinnen und Besucher die Perspektiven des fliehenden Soldaten, die des Fotografen und die eines Westberliner Polizisten einnehmen.

Bis zum 11. April informiert die Schau "Von Luther zu Twitter. Medien und politische Öffentlichkeit" über den Einfluss der medialen Entwicklung bis hin zum Internet auf öffentlich geführte Diskussionen und Auseinandersetzungen. Dabei geht es etwa um die Bedeutung des Buchdrucks für die Reformation, die Rolle von Zeitungen im 19. Jahrhundert oder die Funktion von Rundfunk in 1920er bis 1940er Jahren und des Fernsehens in der Nachkriegszeit.

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