Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

Mobilitätswende in Berlin: Senat beschließt Ausbau des Straßenbahnnetzes

Mobilitätswende in der Hauptstadt  

Berliner Senat beschließt Ausbau des Straßenbahnnetzes

13.04.2021, 13:07 Uhr | dpa

Mobilitätswende in Berlin: Senat beschließt Ausbau des Straßenbahnnetzes. Straßenbahnen der Linie M10 am Berliner Hauptbahnhof: Die Linie soll bis zum Hermannplatz verlängert werden. (Quelle: imago images/Andreas Gora/Archivbild)

Straßenbahnen der Linie M10 am Berliner Hauptbahnhof: Die Linie soll bis zum Hermannplatz verlängert werden. (Quelle: Andreas Gora/Archivbild/imago images)

Bereits jetzt gehört Berlins Straßenbahnnetz zu einem der größten der Welt. In den kommenden Jahren soll es noch erweitert werden. Darauf einigte sich der Berliner Senat.

Berlins Straßenbahnnetz soll weiter ausgebaut werden. Der Senat beschloss am Dienstag, die Planungen zweier Trassen voranzutreiben. Zum einen handelt es sich um die Verlängerung der Straßenbahn-Linie M10 von der Warschauer Straße in Friedrichshain durch den Görlitzer Park bis zum Hermannplatz in Neukölln. Zum anderen sollen die Tramgleise vom Pasedagplatz in Weißensee über den S-Bahnhof Heinersdorf bis zum S- und U-Bahnhof Pankow verlängert werden.

Für die Trassenführung beider Projekte wurden nach Angaben der Verkehrsverwaltung sogenannte Vorzugsvarianten festgelegt, die nun genauer untersucht und vorbereitet werden. Bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme wird indes noch etwas Zeit vergehen. Auf beiden Verbindungen werden Straßenbahnen "frühestens" 2028 unterwegs sein, wie es hieß.

Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) verwies darauf, dass beide Neubaustrecken Bestandteil einer "beispiellosen Straßenbahnoffensive" seien, um die Mobilitätswende voranzutreiben: 15 neue Strecken innerhalb von 15 Jahren seien schon beschlossen. Derzeit umfasst das Tramnetz in Berlin laut Verkehrsverwaltung 194 Kilometer, es gehöre damit zu den größten der Welt. Innerhalb von 15 Jahren kämen weitere 70 Kilometer dazu.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal