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"Einfach unfassbar": Volleys genießen elften Meister-Streich

Berlin  

"Einfach unfassbar": Volleys genießen elften Meister-Streich

16.04.2021, 08:18 Uhr | dpa

"Einfach unfassbar": Volleys genießen elften Meister-Streich. Die Spieler der Berlin Volleys jubeln nach ihrem Sieg

Die Spieler der Berlin Volleys jubeln nach ihrem Sieg. Foto: Felix Kästle/dpa (Quelle: dpa)

Benjamin Patch war rundum glücklich. "Im letzten Moment in dieser Saison so in Form zu kommen und dann diesen Titel zu gewinnen, das ist einfach unfassbar", jubelte der Diagonalangreifer der Berlin Volleys. Seine Mannschaft hatte am Donnerstag beim VfB Friedrichshafen auch das dritte Playoff-Finalspiel um die deutsche Volleyball-Meisterschaft mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:21) für sich entschieden und damit die Serie "Best of five" mit 3:0-Siegen vorzeitig erfolgreich abgeschlossen.

Jung-Nationalspieler Anton Brehme gab vor der Rückfahrt nach Berlin das Zeichen zur kleinen Meister-Party - in Corona-Zeiten leider nur intern. "Wir haben uns im ersten Spiel dieser Serie zurückgekämpft und es danach zwei Spiele brillant durchgezogen. Jetzt wird gefeiert und dann werden die Füße hochgelegt." Es ist der elfte Meistertitel für den Hauptstadtclub, der fünfte in Folge.

"Berlin war die stärkere Mannschaft. Das müssen wir anerkennen", räumte Friedrichshafens Trainer Michael Warm ein. Es sei "ein wunderbares Gefühl", wieder Meister zu sein, sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand. Er bedauerte allerdings, den Titelgewinn wegen der Corona-Pandemie nicht angemessen im großen Kreis feiern zu können.

Überragender Akteur beim Sieger war der US-Amerikaner Patch. Der 26-jährige Diagonalangreifer profitierte jedoch auch maßgeblich von den präzisen Pässen des russischen Zuspielers Sergej Grankin. So brachte es Patch in den drei Finalspielen auf insgesamt 59 Punkte, also fast 20 pro Spiel. "Ich bin stolz, die Meisterschale mit nach Berlin zu nehmen", betonte der 2,03-Meter-Hüne.

Das Duo Patch/Grankin bleibt den Volleyball-Fans in Berlin noch eine Weile erhalten. Patch hat seinen Vertrag unlängst bis 2024 verlängert, Grankin bleibt bis 2023. "Damit stehen auf zwei wichtigen Positionen schon mal zwei Eckpfeiler für die kommenden Jahre", sagte Niroomand.

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