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Berlin: Festgenommener unschuldig – Mann nach Brandanschlag auf RKI wieder frei

Festgenommener unschuldig  

Mann nach Brandanschlag auf RKI wieder frei

17.04.2021, 17:01 Uhr | dpa

Berlin: Festgenommener unschuldig – Mann nach Brandanschlag auf RKI wieder frei. Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße: Auch Institutionen sind Ziel der Corona-Leugner. (Quelle: dpa)

Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße: Auch Institutionen sind Ziel der Corona-Leugner. (Quelle: dpa)

Nach einem Brandanschlag auf das Robert-Koch-Institut in Berlin wurde ein Mann festgenommen. Zeugen meinten, ihn auf den Fahndungsbildern erkannt zu haben. Nun wurde seine Unschuld von der Polizei festgestellt.

Im Fall des Brandanschlags auf das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin im Herbst 2020 hat sich ein am Freitag festgenommener Mann als unschuldig herausgestellt. "Er steht nicht mehr unter Verdacht", sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Der Mann ist wieder auf freiem Fuß.

Der 43-Jährige war in Berlin-Gesundbrunnen nach Hinweisen aus der Bevölkerung zunächst festgenommen worden. Zeugen hatten ihn auf Fahndungsbildern der Polizei erkannt. Die Fotos stammten aus der Überwachungskamera eines Internetcafés, aus dem eine Bekenner-Mail abgeschickt worden sein soll. In der Nacht zum 25. Oktober hatten mehrere Täter sogenannte Molotow-Cocktails – Flaschen mit brennbarer Flüssigkeit – gegen die Hauswand des Gebäudes im südlichen Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg geworfen.

Ein Wachmann sah mehrere Personen und die Flaschenwürfe. Er löschte die Flammen. Die Verdächtigen flüchteten. Betroffen war nicht das Hauptgebäude im Nordwesten der Hauptstadt, sondern ein weiteres Institutsgebäude.

Die Polizei ging von einer politisch motivierten Tat aus. Das Robert Koch-Institut ist eine Gesundheitsbehörde, die auch für Infektionskrankheiten wie Covid-19 zuständig ist. Die Einrichtung spielt eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Pandemie.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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