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140.000 Wohngebäude in Thüringen bei Starkregen gefährdet

Berlin  

140.000 Wohngebäude in Thüringen bei Starkregen gefährdet

19.04.2021, 11:34 Uhr | dpa

Fast ein Viertel der Wohnhäuser in Thüringen gilt bei Starkregen als besonders bedroht. 23 Prozent der Wohngebäude im Freistaat liegen in einem Tal oder in der Nähe eines kleinen Gewässers und fallen deshalb in die höchste Gefahrenklasse, teilte der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag in Berlin mit. Im Bundesländervergleich führt Thüringen damit die Liste vor Sachsen und Rheinland-Pfalz an.

Innerhalb Thüringens gibt es starke Unterschiede: Den höchsten Anteil gefährdeter Wohngebäude im Vergleich aller Stadt- und Landkreise hat demnach der Kreis Schmalkalden-Meiningen mit 34 Prozent, dicht gefolgt von den Landkreisen Hildburghausen (33 Prozent) und Sonneberg (32 Prozent). Den niedrigsten Anteil hat die Stadt Weimar mit 10 Prozent.

"Neben der Intensität des Regens hat die Lage eines Gebäudes einen entscheidenden Einfluss auf das Ausmaß von Starkregenschäden", sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Dies werde nun mit den vom GDV entwickelten Starkregengefährdungsklassen berücksichtigt. In die höchste Gefahrenklasse fallen Häuser im Tal und an Bächen, in die niedrigste Gebäude auf Hügeln oder im oberen Bereich von Hängen.

Ob die Einstufung Auswirkungen auf Prämien haben wird, kommentierte der GDV nicht. Der Verband wies allerdings darauf hin, dass die Starkregen-Gefährdungsklassen sich weniger stark auf Schadenserwartungen auswirken als die Gefährdungsklassen für Hochwasser.

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