Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

Abgeordnetenhauswahl: Berliner Grüne wollen mehr Klimaschutz in Verwaltung

Kommt ein Klimabudget?  

Berliner Grüne wollen mehr Klimaschutz in Verwaltung

24.04.2021, 15:55 Uhr | dpa

Abgeordnetenhauswahl: Berliner Grüne wollen mehr Klimaschutz in Verwaltung.  "Alles für Eins: Berlin" steht auf einem Rednerpult bei der Landesdelegiertenversammlung von Bündnis 90/Die Grünen: Bettina Jarasch wurde mit 97,9 Prozent auf Platz eins der Grünen-Landesliste für die Wahl zum Abgeordnetenhaus gewählt. (Quelle: dpa/Paul Zinken)

"Alles für Eins: Berlin" steht auf einem Rednerpult bei der Landesdelegiertenversammlung von Bündnis 90/Die Grünen: Bettina Jarasch wurde mit 97,9 Prozent auf Platz eins der Grünen-Landesliste für die Wahl zum Abgeordnetenhaus gewählt. (Quelle: Paul Zinken/dpa)

Geht es nach den Berliner Grünen, sollte die Hauptstadt bis 2035 klimaneutral sein. Bettina Jarasch will dafür auch die Verwaltung in die Pflicht nehmen. Der Parteitag wählte sie als Spitzenkandidatin für das Rote Rathaus. 

Die Berliner Grünen fordern einen stärkeren Beitrag der Verwaltung für den Klimaschutz. Ihre Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl, Bettina Jarasch, brachte dazu am Samstag die Idee eines Klimabudgets ins Spiel. "Damit wirklich alle Berliner Senatsressorts, alle Verwaltungsebenen und Behörden aktiv Klimaschutz betreiben und CO2-Emissionen einsparen müssen", sagte sie auf einer Grünen-Landesdelegiertenkonferenz.

"Weil jede Behörde dann nur noch eine bestimmte Menge CO2 verbrauchen kann oder sich Ausgleichsmaßnahmen überlegen muss", so Jarasch. "Das ist radikal, aber vernünftig. Denn nur radikaler Klimaschutz ist vernünftig."

Bis spätestens 2035

Aus Sicht der Grünen sollte Berlin bis spätestens 2035 klimaneutral werden, dazu seien konsequente Maßnahmen auf europäischer, Bundes- und Landesebene nötig. Jarasch sagte, die öffentliche Hand müsse hier mit gutem Beispiel vorangehen, statt privaten Initiativen hinterherzuhinken. "Damit es Solarpanele nicht nur auf den Dächern von Wohnhäusern gibt, sondern auch auf allen Rathäusern und Bürgerämtern und natürlich auf allen neuen Schulen, die wir bauen werden."

Auf dem Parteitag wurde Jarasch mit 97,9 Prozent auf Platz eins der Grünen-Landesliste für die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 26. September gewählt. Das Ergebnis ist noch besser als bei ihrer Kür zur Spitzenkandidatin im Dezember, als sie auf einen Zustimmungswert von 96,6 Prozent kam.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal