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Berlin: Linke Gruppen planen Demonstration gegen "Polizeigewalt"

Nach 1. Mai in Berlin  

Linke Gruppen planen Demonstration gegen "Polizeigewalt"

06.05.2021, 10:57 Uhr | dpa

Berlin: Linke Gruppen planen Demonstration gegen "Polizeigewalt". Am 1. Mai kam es in Berlin zu zahlreichen Ausschreitungen und Festnahmen (Archivbild): Die Polizei musste auch Reizgas einsetzen. (Quelle: imago images/ ITAR-TASS)

Am 1. Mai kam es in Berlin zu zahlreichen Ausschreitungen und Festnahmen (Archivbild): Die Polizei musste auch Reizgas einsetzen. (Quelle: ITAR-TASS/imago images)

Linke und linksradikale Gruppen wollen unter dem Motto "Ihr seid keine Sicherheit" gegen "Polizeigewalt" demonstrieren. Bei der "revolutionären Demo" am 1. Mai hatte es Ausschreitungen und Hunderte Festnahmen gegeben.

Am Samstag den 8. Mai ist eine Demonstration von linken und linksradikalen Parteien gegen Polizeigewalt geplant. Eine Woche nach dem 1. Mai und zahlreichen Festnahmen wollen sie unter dem Motto "Ihr seid keine Sicherheit" protestieren.

Die Demonstranten wollen ab 13 Uhr vom Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke in Tempelhof durch Kreuzberg und Neukölln zum Spreewaldplatz in Kreuzberg laufen. Angemeldet seien 2.500 Teilnehmer, hieß es bei der Polizei. Die Polizei wird die Demonstration mit einem größeren Aufgebot begleiten.

Der Protest war schon vor dem 1. Mai als bundesweite Aktion angekündigt worden. Die Veranstalter fordern "eine konsequentere Aufklärung rassistischer Vorfälle in den Reihen der Polizei und die Entnazifizierung der mit rechtsradikalen Netzwerken durchsetzten Sicherheitsbehörden". Aufrufe zur Unterstützung kursierten auch auf linksradikalen Internetseiten.

Am Samstagabend war an mehreren Stellen der Demonstration linker Gruppen Gewalt ausgebrochen. Demonstranten und Randalierer griffen die Polizei mit Flaschenwürfen an und zündeten Müllcontainer an. Die Polizei setzte Reizgas ein. 93 Polizisten wurden insgesamt an dem Tag verletzt, die allermeisten leicht. Auch Demonstranten erlitten Verletzungen. Die Polizei nahm 354 Männer und Frauen fest, die meisten wurden schnell wieder entlassen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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