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Berlin und Brandenburg wollen mehr gemeinsamen Klimaschutz

Abgestimmtes Vorgehen  

Berlin und Brandenburg wollen mehr gemeinsamen Klimaschutz

10.05.2021, 15:03 Uhr | dpa

Berlin und Brandenburg wollen mehr gemeinsamen Klimaschutz. Die Kühltürme des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde (Archivbild): Zwei der Kraftwerksblöcke sind bereits in Reserve gegangen.  (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

Die Kühltürme des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde (Archivbild): Zwei der Kraftwerksblöcke sind bereits in Reserve gegangen. (Quelle: Patrick Pleul/dpa)

Berlin und Brandenburg prüfen eine engere Zusammenarbeit beim Klimaschutz. Ein zentrales Thema ist der Pendlerverkehr. Den will etwa Umweltsenatorin Günther von der Straße auf die Gleise verlegen.

Berlin und Brandenburg zeigen sich offen für mehr gemeinsame Anstrengungen zum Klimaschutz. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) warb am Montag für ein abgestimmtes Vorgehen. "Ideal wäre natürlich, eine gemeinsame Berlin-Brandenburger Klimastrategie zu haben", sagte er bei einer Sitzung der Umweltausschüsse des Abgeordnetenhauses Berlin und des Landtags Brandenburg.

"Allerdings ist das momentan durch die aktuelle Beschlusslage nicht gedeckt." Berlins Umweltsenatorin Regine Günther (Grüne) sieht ebenfalls Handlungsbedarf: "Da müssen wir, glaube ich, deutlich schneller werden – gern gemeinsam."

Für Vogel ist die Mark beim Klimaschutz angesichts des geplanten Ausstiegs aus dem Braunkohleabbau auf dem richtigen Pfad. "Zu Brandenburg kann ich Ihnen sagen, dass wir aufgrund der Stilllegung von zwei Kraftwerksblöcken in Jänschwalde einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht haben." Die Blöcke seien in Reserve gegangen, würden aber vollständig vom Netz genommen werden.

Günther will mehr Pendler auf die Gleise bringen

Er gehe davon aus, dass der Ausstoß von Treibhausgasen in den kommenden Jahren weiter nach unten gehen könne, sagte Vogel und verwies auch auf die Pläne der Bundesregierung für ehrgeizigere Ziele zu dessen Reduzierung.

Günther betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit beim Klimaschutz am Beispiel des Verkehrs. Dieser sei für die gemeinsame Region zentral. "Der Verkehrssektor zumindest in Berlin hat augenblicklich noch gar nichts zum Klimaschutz beigetragen, sondern ganz im Gegenteil: Die Emissionen steigen", sagte die Senatorin. Deshalb müsse überlegt werden, wie Pendlerinnen und Pendler von Brandenburg nach Berlin und umgekehrt "auf die Gleise gebracht" werden könnten. Sie verwies auf das Projekt i2030 für mehr Bahnverkehr; Folgeprojekte sollten möglichst in zwei bis drei Jahren überlegt werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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