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"Bielefeld-Verschwörung": Schon 700 Beweis-Versuche

Bielefeld  

"Bielefeld-Verschwörung": Schon 700 Beweis-Versuche

23.08.2019, 13:53 Uhr | dpa

"Bielefeld-Verschwörung": Schon 700 Beweis-Versuche. Bielefeld

Ein Vogel fliegt am Turm der Sparrenburg vorbei. Foto: Friso Gentsch (Quelle: dpa)

Das Gewinnspiel zur Bielefeld-Verschwörung stößt auf reges Interesse: Seit dem Beginn am Mittwoch waren bis Freitag bereits über 700 Einsendungen eingegangen. Eine Million Euro hatte Bielefeld für den Beweis ausgelobt, dass die Stadt gar nicht existiert.

"Viele versuchen, den Beweis über manipulierte mathematische Formeln zu bringen", berichtete am Freitag der Sprecher von Bielefeld Marketing, Jens Franzke. "Die Formeln enden dann mit "b=0", was bedeuten soll, dass es Bielefeld nicht gibt." Um die Beweiskraft der Gleichungen zu widerlegen, wolle man jetzt Experten der Universität zurate ziehen.

Aber auch ganz persönliche Erklärungen seien bei Franzkes Team eingegangen. "Eine ältere Bielefelderin rief uns an und erzählte, dass ihre Tochter ihr einen Brief aus Potsdam geschickt hat, der nicht zugestellt werden konnte. Das war für sie der Beweis, dass die Stadt nicht existiert."

Der TÜV-Verband und das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie beteiligten sich jeweils mit bearbeiteten Karten an dem Wettbewerb. Einsendungen kamen aber nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den USA, China, Brasilien und Russland. Man versuche, alle Vorschläge zu beantworten, versprach der Stadtmarketing-Sprecher.

Das Hashtag #Bielefeldmillion hatte am Mittwoch Platz 1 der deutschen Twitter-Trends erreicht. Seitdem wurde auch international über den Wettbewerb berichtet. Die Bielefelder Marketing-Abteilung will damit der hartnäckigen Verschwörungstheorie um ihre Stadt ein Ende setzen. Vor 25 Jahren war im Internet ein satirisch gemeinter Text aufgetaucht, in dem behauptet wurde, die ostwestfälische Stadt existiere nicht. Der Witz wurde zum Dauerbrenner.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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