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Coronavirus in Bielefeld: Nachfrage nach Sexspielzeugen boomt

In Coronavirus-Krise  

Nachfrage nach Sexspielzeug und Kondomen boomt

26.03.2020, 11:58 Uhr | dpa

Coronavirus in Bielefeld: Nachfrage nach Sexspielzeugen boomt. Verpackte Kondome des deutschen Herstellers "Ritex" (Symbolbild): In Deutschland steigt die Nachfrage nach Kondomen und Sexspielzeug während der Corona-Krise deutlich an.  (Quelle: dpa/Friso Gentsch)

Verpackte Kondome des deutschen Herstellers "Ritex" (Symbolbild): In Deutschland steigt die Nachfrage nach Kondomen und Sexspielzeug während der Corona-Krise deutlich an. (Quelle: Friso Gentsch/dpa)

In Bielefeld profitiert ein Onlinehändler deutlich von dem bundesweiten Kontaktverbot wegen des Coronavirus. Der Verkauf von Sexspielzeug steigt stark an. Die Produktion soll deswegen verdreifacht werden.

Die strengen Kontakt-Auflagen in der Öffentlichkeit wegen der Corona-Krise lassen offensichtlich den Markt für heimisches Sexspielzeug und Kondome boomen. In Nordrhein-Westfalen sei vor allem der Verkauf von Solo-Sexartikeln wie Masturbationshilfsmitteln für Frauen und Männer extrem gestiegen. Das sagte eine Sprecherin des in Bielefeld ansässigen Onlinehändlers "eis.de". 

Insgesamt hätten sich die Bestellzahlen für das Sortiment seit dem Auftauchen des Coronavirus verdoppelt, erklärte der Versandhändler. Weil die Nachfrage weiter wachse, werde die Produktion nun verdreifacht.

Nachfrage nach Kondomen verdoppelt

Auch der Kondomhersteller "Ritex" aus Bielefeld verzeichnet deutlich mehr Umsatz. Die Nachfrage nach Ritex-Kondomen habe sich im aktuellen Monat gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt, sagte Geschäftsführer Robert Richter. Im März 2019 seien in Deutschland 6,7 Millionen Kondome verkauft worden, in diesem März sollen es nach aktuellen Hochrechnungen etwa 12,7 Millionen sein.

Die Lieferungen seien auf absehbare Zeit sicher, versicherte Richter. Die Ware werde ausschließlich in Deutschland produziert und sei damit nur in begrenztem Rahmen von den internationalen Lieferketten abhängig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur

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