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Arminia entschuldigt sich für Massenparty nach Aufstieg

Bielefeld  

Arminia entschuldigt sich für Massenparty nach Aufstieg

30.06.2020, 14:05 Uhr | dpa

Arminia entschuldigt sich für Massenparty nach Aufstieg. Bielefelder Aufstiegsfeier

Bielefelds Fabian Klos (l-r), Cedric Brunner und Stephan Salger jubeln vom Stadion aus den Fans zu. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach der Kritik an den Feierlichkeiten im Anschluss an die letzte Zweitligapartie am Sonntag hat sich Bundesligaaufsteiger Arminia Bielefeld entschuldigt. "In Anbetracht der großen Emotionen, die sich rund um den Bundesliga-Aufstieg ihren Weg gebahnt hatten und später nicht mehr zu kontrollieren waren, und in Anbetracht der sich entladenen Anspannung der letzten Wochen sind allgemein gültige Abstandsregeln und beschlossene Absprachen leider nicht eingehalten worden", teilte der Club am Dienstag in einer Stellungnahme mit.

"Für dieses Fehlverhalten will sich der DSC Arminia Bielefeld in aller Form bei den Bielefelder Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und den Behörden sowie bei den Sicherheitspartnern entschuldigen. Trotz aller Freude über den großen sportlichen Erfolg hätte es in keinem Fall passieren dürfen, zumal der DSC Arminia Bielefeld selbst im Vorfeld des letzten Spieltags öffentlich dazu aufgerufen hatte, sich entsprechend der gültigen Corona-Regelungen zu verhalten", hieß es in der Mitteilung.

Laut Polizei seien bis zu 3000 Menschen entgegen aller Corona-Vorschriften und Veranstaltungsverbote am Sonntag nach dem letzten Saisonspiel gegen den 1. FC Heidenheim zur Arena gekommen, um die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga zu feiern. Wie die Polizei erklärte, habe man mit Unterstützung von Einsatzhundertschaften verhindern können, dass die Spieler das Stadion durch die Menschenmenge verlassen hätten.

Udo Witthaus, Leiter des städtischen Krisenstabs, war vom Verhalten des Clubs enttäuscht. "Im Vorfeld hat es konkrete Absprachen mit Arminia gegeben. Die Mannschaft habe sich bis zum letzten Moment der Saison absolut professionell verhalten. Im Anschluss hat sie sich aber nicht mehr an die Absprachen gehalten. Was da passiert ist, geht einfach nicht. Das war nicht mal amateurhaft. Damit würde man Amateuren Unrecht tun", sagte Witthaus dem "Westfalen-Blatt".

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