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Hannover/Bielefeld: Bahn beteiligt Bevölkerung an Trassenfindung

Strecke von Hannover nach Bielefeld  

Bahn beteiligt Bevölkerung mit Tool an Trassenfindung

20.05.2021, 13:48 Uhr | dpa

Hannover/Bielefeld: Bahn beteiligt Bevölkerung an Trassenfindung. Die Zentrale der Deutschen Bahn (Symbolbild): Durch das Tool soll die Kommunikation mit den Bürgern erleichtert werden. (Quelle: dpa/Paul Zinken)

Die Zentrale der Deutschen Bahn (Symbolbild): Durch das Tool soll die Kommunikation mit den Bürgern erleichtert werden. (Quelle: Paul Zinken/dpa)

Die Deutsche Bahn will die Kommunikation mit den Bürgern verbessern. Dabei soll ein neu entwickeltes Tool helfen. Planungen sollen dort verdeutlicht und seitens der Bürger auch kontruktive Hinweise gegeben werden.

An der Planung zum Ausbau der Bahnstrecke Hannover-Bielefeld soll sich die Bevölkerung mit einer neuartigen Computersoftware beteiligen können. Die Deutsche Bahn erstelle mit der Technischen Universität Braunschweig ein Trassenfindungs-Tool, mit dem die Menschen aus der Region eigene Ideen zum Ausbau der Strecke erarbeiten und an die Bahn übermitteln können, sagte der Leiter des Bahnprojekts, Carsten Müller, der dpa in Hannover.

Hindernisse wie Wohnsiedlungen oder Umweltgebiete sollen in das Tool aufgenommen werden, ebenso technische Anforderungen wie Bogenradien und Neigungswinkel. Bis Jahresende soll das Werkzeug verfügbar sein.

Austausch mit der Region

"So erhoffen wir uns, dass wir unsere Planungen den Menschen verdeutlichen können, und zwar im Dialog", sagte Müller. "Wir wollen mit der Region im Austausch sein und zusammenarbeiten." Im März hatte die Bahn mit der Untersuchung der bestehenden Strecke auf Erweiterungsmöglichkeiten begonnen.

Ab September sollen dann auch Varianten für eine Neubaustrecke oder Neubauabschnitte unter Einbeziehung der existierenden Trasse untersucht werden. In zwei Jahren könnten erste mögliche Trassenverläufe vorliegen, danach folge die Raumordnung und Detailplanung, erklärte Müller.

Nächste Sitzung als öffentlicher Livestream

Das die Planung begleitende Gremium von rund 160 Regionalvertretern aus Westfalen und Niedersachsen kam am Mittwochabend zu seiner zweiten virtuellen Plenumssitzung zusammen. "Jeder möchte, dass sich schnell etwas verbessert und mehr Verkehr von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene verlagert wird", sagte Müller nach dem Treffen. Dabei seien aus der Projektregion bereits viele wertvolle und konstruktive Hinweise gekommen. Auf Vorschlag einer Bürgerinitiative und mit Unterstützung der DB entschied das Gremium, die folgende Sitzung im Sinne größtmöglicher Transparenz per Livestream öffentlich zugänglich zu machen.

Die Bahnstrecke, die zu den ausgelastetsten in Deutschland gehört, soll viergleisig und für Tempo 300 ausgebaut werden, um das Rhein/Ruhrgebiet schneller mit Berlin zu verbinden und einen besseren Regionalverkehr zwischen Westfalen und Niedersachsen zu ermöglichen. Pläne für einen Ausbau gibt es seit Jahrzehnten. Die durch den Bund geschätzten Kosten liegen zwischen 1,9 und 5,9 Milliarden Euro.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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