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Telekom Baskets Bonn für BBL-Finale beworben: Austragung im Dome

Auch ohne Teilnahme  

Telekom Baskets Bonn bewerben sich für BBL-Finalturnier

04.05.2020, 11:51 Uhr | sid

Telekom Baskets Bonn für BBL-Finale beworben: Austragung im Dome. Telekom Dome in Bonn: Hier könnten die BBL-Finals ausgetragen werden. (Quelle: dpa/picture alliance)

Telekom Dome in Bonn: Hier könnten die BBL-Finals ausgetragen werden. (Quelle: picture alliance/dpa)

Die Telekom Baskets Bonn haben sich für die Ausrichtung des BBL-Finalturniers beworben. Teilnehmen werden die Bonner Baskets jedoch nicht.

Auch die Telekom Baskets Bonn haben sich für die Ausrichtung des möglichen Finalturniers der Basketball-Bundesliga (BBL) beworben. Das bestätigte der Klub, der nicht zu den zehn Teilnehmern gehören würde, dem Sport-Informations-Dienst (SID) auf Anfrage. Zuerst hatte das Magazin "BIG - Basketball in Deutschland" darüber berichtet.

Neben Bonn haben sich auch Titelverteidiger Bayern München, Vizemeister Alba Berlin und die Frankfurt Skyliners beworben. Die EWE Baskets Oldenburg hatten ihren Antrag zuletzt wieder zurückgezogen. Die Entscheidung über den Spielort soll am Montag verkündet werden.

"Das ist eine Frage des Standorts", sagte Bonns Pressesprecher Michael Mager: "Wenn es eine Möglichkeit gibt, etwas auszutragen, wenn es eigentlich keine Veranstaltungen gibt, dann liegt es nahe, dass wir uns da bewerben."

Genehmigung noch nicht erteilt

Die BBL hatte am vergangenen Montag mitgeteilt, dass die Spielzeit mit nur noch zehn der 17 Teams fortgesetzt werden soll. An Geisterspiele in zwei Fünfergruppen an einem Ort würden sich Halbfinals und Finale anschließen. Die Liga benötigt allerdings noch die Genehmigung der Behörden.

Bonn hatte sich aus finanziellen Gründen gegen eine Teilnahme entschieden. "Unser Alleinstellungsmerkmal in der Liga, die eigene Großarena, prägt in dieser Ausnahmesituation leider unsere wirtschaftliche Lage", sagte Baskets-Präsident Wolfgang Wiedlich: "Wir können den Telekom Dome nicht in Kurzarbeit schicken oder ihm kündigen, wir müssen die finanzielle Grundlast weitertragen." Dies werde "schwer genug, deshalb können wir kein weiteres wirtschaftliches Risiko eingehen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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