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Bonner Unternehmen: Fruchtsaft-Werbung sorgt für Aufregung

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Bonner Unternehmen: Fruchtsaft-Werbung sorgt für Aufregung

21.08.2019, 17:51 Uhr | dpa

Eine provokative Werbung des Fruchtsaft-Herstellers True Fruits hat zu einer heftigen Kontroverse um Meinungsfreiheit und die Grenzen angemessener Werbung in den sozialen Netzwerken geführt. Während ein Teil der Netzgemeinde dem kleinen Unternehmen aus Bonn sexistische und fremdenfeindliche Werbung vorwarf, verteidigte ein anderer Teil die Werbung als ironisch und lustig.

Der Konflikt entzündete sich an einer Online-Werbung, bei der ein Penis aus Sonnenmilch auf der Schulter einer Frau zu sehen ist. True Fruits vertreibt ein Produkt, das zwar ein Frucht-Smoothie ist, aber aussieht wie Sonnenmilch und in einer entsprechenden Flasche verkauft wird. Das Unternehmen warf seinen Kritikern Hysterie vor und erklärte, es werde an seiner Werbung festhalten.

Die Firma hatte bereits zuvor mit Werbung mit sexuellen Anspielungen ("Abgefüllt und mitgenommen") sowie mit einem dunklen Smoothie ("Kommt selten über die Grenze") Anstoß erregt. Auf der Plattform change.org wurde bereits eine Petition gegen die Marketingkampagnen des Unternehmens gestartet. Der Deutsche Werberat in Berlin hat bislang keinen Anlass für eine Rüge gesehen.

Echte oder vermeintliche Grenzüberschreitungen in der Werbung hatten zuletzt mehrfach für öffentliche Debatten gesorgt. Dabei waren die betroffenen Firmen unterschiedlich damit umgegangen. Während die Handelskette Edeka ihren auch vom Werberat als männer- und frauenfeindlich eingeordneten Werbespot zum Muttertag im Netz ließ, zog die Baumarkt-Kette Hornbach einen als frauenfeindlich kritisierten Spot zurück. Ebenso handelten in früheren Fällen Lego, Astra und Heineken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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