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Start in Bonn: Staffelfahrt von Tausenden Traktoren durch NRW

Durch ganz Nordrhein-Westfalen  

Staffelfahrt von Tausenden Traktoren startet am Montag in Bonn

22.11.2019, 11:52 Uhr | dpa

Start in Bonn: Staffelfahrt von Tausenden Traktoren durch NRW. Traktoren fahren bei einer Demo durch die Innenstadt (Quelle: dpa/Matthias Hiekel)

Traktoren fahren bei einer Demo durch die Innenstadt: Am Montag kommt die nächste Protestfahrt auf NRW zu. (Quelle: Matthias Hiekel/dpa)

Am Montag müssen Anwohner in ganz Nordrhein-Westfalen mit erheblichen Verkehrseinschränkungen rechnen. Grund dafür sind Tausende Landwirte, die mit einer Staffelfahrt demonstrieren. Gestartet wird diese in Bonn.

Mit einer Staffelfahrt Tausender Traktoren wollen Landwirte aus NRW am Montag erneut gegen die Agrarpläne der Bundesregierung demonstrieren. Die Fahrt beginnt morgens um 7 Uhr in Bonn und führt laut den Organisatoren über Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund und Hamm bis Bielefeld. Die Polizei rechnet mit "erheblichen Verkehrsstörungen" bis in den Abend hinein.

Wie Ansgar Tubes, NRW-Sprecher des Netzwerks "Land schafft Verbindung – Deutschland", der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte, rechnet er mit "einigen tausend" Teilnehmern, die am Montag mit ihren Traktoren bei je einer der Etappen dabei sein werden.

Sternfahrt zum Brandenburger Tor in Berlin

"Wir werden an jedem Ort etwa eine Stunde Pause machen, um mit den Verbrauchern ins Gespräch zu kommen", so Agrar-Unternehmer Tubes. Er hat vor wenigen Wochen einen NRW-Ableger des Netzwerks gegründet, das für den kommenden Dienstag zu einer Sternfahrt zum Brandenburger Tor in Berlin aufgerufen hat. Dort wird laut den Organisatoren auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) erwartet. "Unsere Aktion in NRW ist für alle Betroffenen, die es nicht nach Berlin schaffen – und soll unsere Anliegen ins Land tragen", sagte Tubes.


Die Polizei Bielefeld hat die landesweite Koordination für den Demo-Tag übernommen. Laut der Behörde ist den Traktorkonvois verboten, Autobahnen zu benutzen. Die Polizei rechnet landesweit damit, dass sie teilweise Straßen sperren muss, um die Konvois passieren zu lassen. Mehrere Polizeidienststellen wollen am Montag Bürgertelefone einrichten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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