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Prozess um T-Mobile-Fusion: Telekom-Chef Höttges als Zeuge

Bonn  

Prozess um T-Mobile-Fusion: Telekom-Chef Höttges als Zeuge

09.12.2019, 17:53 Uhr | dpa

Prozess um T-Mobile-Fusion: Telekom-Chef Höttges als Zeuge. Telekom-Chef Tim Höttges sitzt auf einem Podium

Telekom-Chef Tim Höttges sitzt auf einem Podium. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der mit Spannung erwartete Gerichtsprozess um die umstrittene Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem kleineren Rivalen Sprint hat in New York begonnen. Vertreter der gegen den über 26 Milliarden Dollar (23,5 Mrd Euro) schweren Mega-Deal klagenden US-Bundesstaaten forderten den zuständigen Richter Victor Marrero am Montag auf, den Zusammenschluss der dritt- und viertgrößten Anbieter im US-Mobilfunkmarkt zu verbieten.

Marrero machte zum Auftakt der Verhandlungen klar, dass er beim Gerichtsprozess keine Zeit verlieren will und strich kurzerhand die Eröffnungsplädoyers von der Tagesordnung. Als einer der ersten Zeugen soll Telekom-Chef Tim Höttges aussagen, er könnte noch am Montag vernommen werden.

Insgesamt wollen 13 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington die im April 2018 vereinbarte Fusion verhindern, weil sie Preiserhöhungen und andere Nachteile für Verbraucher, Arbeiter und Wettbewerber fürchten. Die Kläger stellen sich quer, obwohl die US-Regierung den Milliarden-Deal schon unter Auflagen genehmigt und auch die Branchenaufsicht FCC bereits grünes Licht gegeben hat.

Der Zusammenschluss war von Anfang an kartellrechtlich umstritten. Die Unternehmen hatten ihre Fusionspläne unter anderem deshalb zuvor schon zweimal wieder abgeblasen. "Die Staaten haben die besseren Karten, aber T-Mobile hat die besten Kartellrechtsanwälte, die es in den USA gibt", erklärte ein Analyst im Gerichtssaal.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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