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Kitas im Notbetrieb: Verdi fordert Schutz der Beschäftigten

Braunschweig  

Kitas im Notbetrieb: Verdi fordert Schutz der Beschäftigten

15.01.2021, 09:51 Uhr | dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat angesichts des Notbetriebs in Kindertagesstätten und der Mutation des Coronavirus konsequenten Schutz der Beschäftigten angemahnt. Während viele Menschen im Homeoffice arbeiteten, hätten die Kita-Beschäftigten täglich viele Kontakte, teilte die Gewerkschaft am Freitag in Braunschweig mit. Notbetrieb bedeute, dass bis zu 50 Prozent der Kinder in den Kitas seien - die ansteckenderen Virus-Mutationen bereiteten vielen Beschäftigten deshalb Sorgen. Verdi forderte, Covid-19 grundsätzlich als Berufskrankheit bei Kita-Beschäftigten anzuerkennen.

Der Braunschweiger Verdi-Gewerkschaftssekretär Bruno Gerkens empfahl, die Kita-Teams zu teilen. Eine Hälfte übernehme die Betreuung, die andere befasse sich im Homeoffice mit Vorbereitungen oder Dokumentation, sagte er. "Nach einer Woche kann gewechselt werden. So muss im Falle einer Ansteckung nicht die ganze Kita dichtgemacht werden." Regelmäßige Corona-Tests und künftig auch Impfangebote in der Arbeitszeit "sollten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein". Sollten die Infektionszahlen nicht bald sinken, müsse der Notbetrieb reduziert werden.

Sandra Steimer, Betriebsrätin beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Braunschweig, sagte, die Erzieherinnen und Erzieher machten sich große Sorgen. "In unserer Arbeit ist es einfach nicht immer möglich, den Abstand einzuhalten."

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