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Bremen: Verwirrung um möglichen Brandanschlag auf Auto von Innensenator


Verwirrung um möglichen Brandanschlag auf Auto von Innensenator

Von t-online, stk

Aktualisiert am 21.07.2023Lesedauer: 2 Min.
Die beiden Autos, abgestellt am Weidedamm, brannten vollständig aus. Die Täter meinen, der Audi (r) gehöre Innensenator Ulrich Mäurer. Doch daran gibt es Zweifel.Vergrößern des BildesDie beiden Autos, abgestellt am Weidedamm, brannten vollständig aus: Die Täter meinen, der Audi (r.) gehöre Innensenator Ulrich Mäurer. Doch daran gibt es Zweifel. (Quelle: Christian Butt)
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Unbekannte zünden zwei Autos an und bekennen sich wenig später dazu. Der Anschlag habe einem Politiker gegolten. Die Polizei dementiert umgehend.

Es war Brandstiftung, da sind sich die beiden Seiten zumindest einig, doch wem der Anschlag galt, da gehen die Meinungen doch sehr auseinander. Nachdem bislang Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch in Bremen-Findorff zwei Fahrzeuge in Brand gesetzt hatten, bekannten sich Aktivisten auf der Plattform "indymedia.org" zu der Attacke. Sie sagen, ein Wagen gehöre Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Doch die Polizei widerspricht.

Am Mittwochmorgen gegen kurz nach 4 Uhr hatten ein Audi und ein Volvo am Weidedamm in Vollbrand gestanden. Ein weiteres, in der Nähe geparktes Auto sei beschädigt worden, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Unmittelbar nachdem die Flammen gelöscht waren, machten sich Brandermittler an die Arbeit und fanden heraus: Es war tatsächlich Brandstiftung. Darauf würden Spuren am Tatort deuten, ergänzte ein Sprecher am Freitag.

Noch am Donnerstagabend veröffentlichten Aktivisten auf der linken Plattform "indymedia.org" ein Bekennerschreiben. Darin behaupten sie: "Wir haben am 19. Juli 2023 eine Brandbombe unter dem Audi von Bremens Innensenator Mäurer in der Nähe seiner Haustür am Weidedamm in Bremen Findorff gezündet." Im weiteren Verlauf des Textes wird Mäurer aufs Übelste beschimpft. Als Unterzeichner wird die "AG hemmungslos und uferlos" genannt.

"Die Behauptung ist falsch"

Die Verfasser nennen den 72-Jährigen im Schreiben "den obersten Menschenjäger der Stadt" und werfen Mäurer die "skrupellose Umsetzung der mörderischen europäischen und deutschen Fluchtregulation auf dem Gebiet der Hansestadt Bremen" vor. Zudem solidarisieren sie sich mit der Linksaktivisten Lina E., die vor Kurzem verurteilt worden war. Mehr dazu lesen Sie hier.

Doch wie die Polizei mitteilte, gehöre weder der Volvo noch der Audi oder das weitere beschädigte Auto dem SPD-Mann. "Die Behauptung ist falsch", so der Sprecher weiter. Der Staatsschutz, zuständig für politisch motivierte Straftaten, habe die Ermittlungen aufgenommen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, seien die Sicherheitsmaßnahmen für den Senator "der Lage entsprechend" angepasst worden. Genauere Angaben machte die Polizei dazu jedoch nicht.

Verwendete Quellen
  • presseportal.de: Mitteilung der Polizei Bremen vom 19. Juli 2023
  • presseportal.de: Mitteilung der Polizei Bremen vom 21. Juli 2023
  • de.indymedia.org: Mitteilung vom 20. Juli 2023
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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