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Werder-Sportchef befürchtet keine Spaltung in der Bundesliga

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Werder-Sportchef befürchtet keine Spaltung in der Bundesliga

22.08.2019, 14:53 Uhr | dpa

Werder-Sportchef befürchtet keine Spaltung in der Bundesliga. Frank Baumann

Werders Frank Baumann, Geschäftsführer Sport steht beim Interview. Foto: Carmen Jaspersen (Quelle: dpa)

Werder Bremens Sportchef Frank Baumann glaubt nicht an eine Spaltung in der Fußball-Bundesliga zwischen den Branchenführern Bayern München und Borussia Dortmund sowie den Mittelstands-Teams. "Wir müssen die Spitzenclubs stärken, damit sie international konkurrenzfähig bleiben. Dies ist für das Renommee der Bundesliga wichtig. Aber wir müssen auch dafür sorgen, dass die Liga spannend bleibt und auch kleinere Clubs reinkommen können", sagte der Bremer Geschäftsführer am Donnerstag.

Die Verteilung der Fernsehgelder durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) ist laut Baumann bislang immer "gut gelungen. Das muss weiterhin das Ziel bleiben". "Der Solidargedanke war immer wichtig und bleibt auch weiterhin in der DFL vorhanden", erklärte der frühere Bremer Nationalspieler. "Es ist aber auch klar, dass jeder für sich gut dastehen will."

Bei der Neuwahl des DFL-Präsidiums hatten sich am Mittwoch überwiegend Kandidaten aus dem Mittelbau und den unteren Ebenen des Profifußballs durchgesetzt. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke trat mangels Erfolgsaussichten gar nicht an. "Im Prinzip ging es eigentlich immer nur ums Geld", bemerkte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge, und da hätten sich die zwei Topclubs "immer sehr solidarisch" gezeigt. "Wir haben uns immer zur Zentralvermarktung bekannt", um so auch die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Bundesliga zu erhalten, ergänzte der Bayern-Vorstandschef. Die Formierung des "Teams Mittelstand" zu dem auch Werder Bremen gehört, sei vielen "auf die Nerven gegangen", sagte Rummenigge.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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