Sie sind hier: Home > Regional > Bremen >

Wandel Autoindustrie: Bovenschulte setzt auf Mitbestimmung

Bremen  

Wandel Autoindustrie: Bovenschulte setzt auf Mitbestimmung

04.12.2019, 12:15 Uhr | dpa

Wandel Autoindustrie: Bovenschulte setzt auf Mitbestimmung. Andreas Bovenschulte

Andreas Bovenschulte (SPD). Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa (Quelle: dpa)

Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte rät der Autobranche, in ihrem Strukturwandel die Chancen der Mitbestimmung zu nutzen. Das über Jahrzehnte erprobte Miteinander von Firmen und Mitarbeitern sei ein gutes Mittel, "um den technologischen Wandel zu bewältigen", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Bremen.

"Die Automobilindustrie ist der zentrale Zweig der deutschen Volkswirtschaft", sagte Bovenschulte bei der Konferenz AutoDigital, die von der Weser-Kurier Mediengruppe organisiert wurde. In Bremen sei das Mercedes-Werk mit mehr als 12 000 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber. Noch einmal so viele Jobs gebe es bei Zulieferfirmen.

In den vergangenen Wochen hatten indes viele Autokonzerne und Zulieferer die Streichung von Zehntausenden Stellen angekündigt. Die Branche ist wegen des Dieselskandals, aber auch wegen des Umsteuerns auf Elektromobilität und Digitalisierung unter Druck.

Allein der Mercedes-Mutterkonzern Daimler Benz will bis 2022 weltweit 10 000 Jobs streichen. Von 1,4 Milliarden Euro Einsparungen beim Personal sollen nach Betriebsratsangaben zwei Drittel in Deutschland erbracht werden. Die Auswirkungen auf Mercedes in Bremen, das nach Peking weltweit zweitgrößte Werk, sind noch unklar.

Der Zulieferer Bosch stellt in Bremen seine Produktion ein, 240 Jobs fallen weg. Der Senat werde sich dafür einsetzen, dass Bremen weiter "ein starker Standort der Mobilitätsbranche" bleibe, sagte Bovenschulte.

Der Produktionsvorstand der Mercedes Benz AG, Jörg Burzer, sagte auf der Konferenz, alle europäischen Mercedes-Werke sollten bis 2022 ohne Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid CO2 arbeiten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal