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Mehrere Städte richten böllerfreie Zonen zu Silvester ein

Hannover  

Mehrere Städte richten böllerfreie Zonen zu Silvester ein

31.12.2019, 01:36 Uhr | dpa

Mehrere Städte richten böllerfreie Zonen zu Silvester ein. Polizei Absperrung

Ein Flatterband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung". Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Mit Verbotszonen für Böller und Feuerwerk reagieren mehrere Städte in Niedersachsen und Bremen auf zum Teil schwere Unfälle in den vergangenen Jahren. In Braunschweig darf beispielsweise rund um den Schlossplatz kein Feuerwerk mitgebracht oder gezündet werden. Da es 2018 in dem Bereich mehrere Vorfälle gab, habe man sich dazu entschieden, teilte ein Stadtsprecher mit. Unter anderem wurde eine damals 15-Jährige durch eine Böllerexplosion schwer verletzt.

Grundsätzlich ist in Niedersachsen und Bremen das Zünden von Feuerwerk und Böllern in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern und brandempfindlichen Gebäuden verboten.

In Goslar wird wie schon in den vergangenen Jahren die Altstadt böllerfrei bleiben. Auch in Hannover wird es im Bereich zwischen dem Hauptbahnhof, dem Opernplatz und den Kröpke eine Verbotszone geben. Wegen der vielen historischen Fachwerkhäuser ist das Böllern und Abbrennen von Feuerwerk in der Hamelner Altstadt verboten. Ebenso in Bremen rund um das Rathaus und den Roland auf dem Marktplatz. Um die Tiere nicht zu stören, gibt es zudem eine Verbotszone rund um den Zoo am Meer in Bremerhaven.

In Lüneburg sind das Naturschutzgebiet am Kalkberg und die historische Innenstadt für Feuerwerk und Böller tabu. Ein Feuer könnte sich in dem eng bebauten Gebiet schnell ausbreiten, teilte ein Sprecher der Stadt mit.

Der niedersächsische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Dietmar Schilff, unterstützt solche Verbotszonen. Jedes Jahr würde es viele Verletzungen geben und die Brandgefahr sei zu hoch. "Dort, wo viele Menschen zusammenkommen, müssen die Kommunen Verantwortung übernehmen", sagte Schilff.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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