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"Tier-Verbrauch" für Lehrzwecke an Hochschulen gesunken

Bremen  

"Tier-Verbrauch" für Lehrzwecke an Hochschulen gesunken

25.02.2020, 15:33 Uhr | dpa

An den Bremer Hochschulen hat sich die Zahl der für Lehrveranstaltungen getöteten oder lebend genutzten Wirbeltiere innerhalb von acht Jahren mehr als halbiert. 2018 wurden in diesem Zusammenhang für das Land Bremen 81 Wirbeltiere gemeldet. Das geht aus der Antwort des Bremer Senats auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion hervor. "Das sind erfreuliche Entwicklungen – vor allen Dingen für die Tiere", erklärte der tierschutzpolitische Sprecher der Fraktion Philipp Bruck am Dienstag. Nach Angaben der Grünen waren es vor acht Jahre mehr als doppelt so viele Tiere.

Der eingeschlagene Weg müsse beibehalten werden, um das Ziel einer komplett "tierverbrauchsfreien Lehre" zu erreichen. Angesichts der Vielfalt von verfügbaren und häufig auch didaktisch besseren Alternativmethoden sei es nicht zu rechtfertigen, weiterhin Tiere zu Zwecken der Lehre einzusetzen, betonte der Politiker, der auf den rot- grün-roten Koalitionsvertrag verwies. Darin heißt es: "Wir werden Tierverbrauch in der Lehre beenden und durch Alternativmethoden ersetzen. Dafür werden wir das Hochschulgesetz entsprechend ändern."

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