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Ausstellung in Bremen zeigt Berührungen

Bremen  

Ausstellung in Bremen zeigt Berührungen

17.09.2020, 13:16 Uhr | dpa

Berührungen sind in Corona-Zeiten verpönt, gelten als gefährlich, aber sie fehlen den Menschen: Deshalb widmet das Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen ihnen eine Ausstellung. Die Schau "Berührend - Annäherung an ein wesentliches Bedürfnis" mit etwa 60 Kunstwerken öffnet am Samstag (19. September) und wird bis zum 24. Januar 2021 gezeigt.

"Gerade im Verzicht wird uns mit einem Mal die besondere, geradezu lebensnotwendige Bedeutung von Berührungen bewusst", sagte der Direktor des Museums und Kurator der Ausstellung, Frank Schmidt. Körperkontakt als Ausdruck von Nähe, Fürsorge und Liebe - das zeigen mehrere Gemälde von Paula Modersohn-Becker (1876-1907), darunter das Aktbild "Liegende Mutter mit Kind II" von 1906.

Aber es geht in der Schau auch um unangenehme Berührungen, um Gewalt und Übergriffigkeit. Texte und Videos zeigen, welche Bedeutung Körperkontakt in der modernen Gesellschaft hat.

Aus der eigenen Sammlung der Museen Böttcherstraße stammen wichtige Werke von Tilman Riemenschneider, Lucas Cranach oder Bernhard Hoetger. Ergänzt werden sie durch Leihgaben von Marina Abramović, Stephan Balkenhol, Käthe Kollwitz, August Macke, Robert Mapplethorpe und anderer Künstler.

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