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Kämna kontra Doping-Verdacht: "Ich glaube an den Radsport"

Bremen  

Kämna kontra Doping-Verdacht: "Ich glaube an den Radsport"

22.09.2020, 12:49 Uhr | dpa

Kämna kontra Doping-Verdacht: "Ich glaube an den Radsport". Tour de France - Lennard Kämna

Lennard Kämna aus Deutschland vom Team Bora-hansgrohe freut sich bei der Überquerung der Ziellinie. Foto: Christophe Ena/AP/dpa (Quelle: dpa)

Der deutsche Radprofi Lennard Kämna hat sich nach dem überraschenden Tour-Erfolg des 22-jährigen Slowenen Tadej Pogacar gegen einen pauschalen Doping-Verdacht bei seiner Sportart gewehrt. "Ich kann das nachvollziehen, dass solche Gedanken aufkommen und sich viele fragen, wie das sein kann. Für mich ist es nicht so, dass ich denke, das ging nur mit Doping", sagte der Bremer in einem Interview des "Weser-Kuriers". "Ich glaube auf jeden Fall an den Radsport. Ich weiß, dass ich sauber ganz nach vorn fahren kann, ich weiß das von meinen Teamkollegen. Von daher gehe ich davon aus, dass eine solche Leistung wie die von Tadej Pogacar sauber produziert worden ist."

Der 24 Jahre alte Kämna gewann bei der Tour de France in der vergangenen Woche selbst eine Etappe und glaubt, dass die Gesamterfolge der erst 22-jährigen Pogacar und Egan Bernal 2019 kein Zufall sind: "Leistungshöhepunkte werden im Radsport mittlerweile häufig deutlich früher erreicht als noch vor sechs, sieben Jahren. Das Training ab den Juniorenklassen ist deutlich besser geworden."

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