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Ex-Kulturzentrum weiter besetzt: Polizei ermittelt

Bremen  

Ex-Kulturzentrum weiter besetzt: Polizei ermittelt

19.10.2020, 13:47 Uhr | dpa

In Bremen dauert der Streit über ein seit zehn Tagen besetztes früheres Kulturzentrum an. Die Polizei teilte am Montag mit, es werde wegen Beleidigung und Bedrohung des Eigentümers der Immobilie in der Bremer Neustadt ermittelt. Die feministischen Besetzerinnen, die sich "Rosarote Zora" nennen, hatten in einer Erklärung den Unternehmer unter anderem als "Kapitalistenschwein" bezeichnet. In einem Tweet schrieben sie, dass der Eigentümer ja bestimmt ein Zuhause habe, und warnten: "Pass auf dich auf".

Das Gebäude steht seit längerem leer. Die Aktivistinnen hatten es am 9. Oktober besetzt als angebliche Solidaritätsaktion mit der Räumung eines besetzten Hauses in Berlin. Sie fordern aber auch die Einrichtung eines Schutzraumes für Menschen, die sich im Patriarchat unterdrückt fühlen. Teile der mitregierenden Grünen und Linken in Bremen äußerten Verständnis für die Besetzerinnen.

Die Firma Müller & Bremermann GmbH Co. KG als Eigentümerin des Hauses bot an, dass der Senat für ein Jahr einen Vertrag über eine Zwischennutzung schließen könnte. Dann sollen an der Stelle Wohnungen gebaut werden. Dieses Angebot stehe, sagte ein Sprecher am Montag. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Röwekamp nannte es ein Armutszeugnis für Rot-Grün-Rot, dass Grüne und Linke diese "demokratiefeindliche und gewaltbereite Initiative" unterstützen. Die Junge Union und die FDP forderten eine Räumung des Gebäudes.

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