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Baumann: Mannschaft hatte Glauben an Kohfeldt verloren

Bremen  

Baumann: Mannschaft hatte Glauben an Kohfeldt verloren

16.05.2021, 12:09 Uhr | dpa

Baumann: Mannschaft hatte Glauben an Kohfeldt verloren. Florian Kohfeldt und Frank Baumann

Werders Trainer Florian Kohfeldt (l) geht an Geschäftsführer Frank Baumann vorbei. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Werder Bremens Sport-Geschäftsführer Frank Baumann hat die Trennung von Trainer Florian Kohfeldt auch damit begründet, dass der Coach die Mannschaft nicht mehr erreicht habe. "Der Trend der letzten zwei Jahre hat uns zu der Überzeugung kommen lassen, dass der Mannschaft der Glaube an diese Konstellation verloren gegangen ist", sagte Baumann am Sonntag im "Doppelpass" bei Sport1. Vergangene Saison habe es den Glauben an die Konstellation noch zu hundert Prozent gegeben. Nun sei das nicht mehr der Fall gewesen, sagte Baumann, der trotz der sportlichen Talfahrt lange an Kohfeldt festgehalten hatte.

"Man hat gestern auch gemerkt, dass die Manschaft ein Stück weit hilf- und ratlos war, und dass jetzt die größtmögliche Chance auf einen Effekt des Trainerwechsels da ist", sagte Baumann bei Sky mit Blick auf die 0:2-Niederlage beim FC Augsburg. Am Tag danach gab Werder am Sonntag die Trennung von Kohfeldt bekannt.

Im letzten Saisonspiel gegen Borussia Mönchengladbach und in einer möglichen Relegation soll Vereins-Legende Thomas Schaaf Werder vor dem Abstieg bewahren. "Thomas kann mit seiner Erfahrung und seiner Art und Weise für Begeisterung sorgen und den Spielern Selbstvertrauen vermitteln", sagte Baumann über den 60-Jährigen, der bereits 14 Jahre Trainer in Bremen war und 2004 mit den Grün-Weißen das Double gewann. "Es ist wichtig, dass wir einen Trainer haben, der keine lange Eingewöhnung braucht", sagte Baumann. Schaaf war zuletzt bereits als Technischer Direktor bei Werder tätig.

Das Engagement des Trainer-Routiniers ist aber bis zum Saisonende begrenzt, dann soll ein neuer Chefcoach kommen. Anders als zuletzt soll dieser nicht aus den eigenen Reihen kommen. "Im eigenen Stall haben wir dieses Mal niemanden, von daher werden wir uns intensiv mit dem externen Trainermarkt beschäftigen", sagte Baumann. Zuletzt hatte Werder oft einen Assistenten oder Jugend-Trainer zum Chefcoach gemacht. So auch bei Kohfeldt, der Ende Oktober 2017 die Nachfolge von Alexander Nouri angetreten hatte.

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