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"Für Werder begeistern": Senatorin Vogt hofft auf Wirtschaft

Bremen  

"Für Werder begeistern": Senatorin Vogt hofft auf Wirtschaft

30.05.2021, 12:51 Uhr | dpa

"Für Werder begeistern": Senatorin Vogt hofft auf Wirtschaft. Kristina Vogt (Die Linke), Wirtschaftssenatorin von Bremen

Kristina Vogt (Die Linke), Wirtschaftssenatorin von Bremen. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) hofft beim finanziell stark angeschlagenen Bundesliga-Absteiger Werder Bremen auf Hilfe von Mittelstand und Unternehmen rund um die Hansestadt. Sie haben vor allem in Europapokal-Zeiten des Fußball-Clubs vom internationalen Marketing "massiv profitiert", sagte die Politikerin im Interview mit dem "Weser-Kurier" (Sonntag). "Vielleicht muss man sich mal andere Städte anschauen, Frankfurt etwa oder auch Bielefeld. Dort haben sich Unternehmen zusammen getan und den Vereinen damit geholfen."

Vogt denkt dabei nicht an einen Investor, der "Werder als Synonym für sein Unternehmen benutzen" will. "Wenn wir es schaffen, Bremer Unternehmen für Werder zu begeistern und diese sagen, dass sie helfen möchten, damit der Verein wieder auf die Beine kommt, dann ist das doch was ganz anderes als ein Investor, der viel Geld gibt, aber auch alles bestimmen will", sagte die 55-Jährige.

Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry bestätigte im "Weser-Kurier"-Interview, dass der Club "Gespräche in dieser Richtung" führe, sagte jedoch auch: "Aber selbst mit einer zehnprozentigen Beteiligung könnten wir nicht alle Probleme lösen, wir müssen aus uns heraus Lösungen entwickeln."

Mit dabei helfen sollen die aufgrund der Coronavirus-Pandemie zuletzt ausgebliebenen Zuschauer-Einnahmen. "Die Ministerpräsidentenkonferenz will am 10. Juni klären, wie es mit dem Profi-Fußball weitergeht", erklärte Vogt. "Also ob auch Zuschauer wieder in die Stadien können. Ich bin zuversichtlich, dass wir da schnell zu einer Lösung kommen. Die größte Stabilität in finanzieller Hinsicht bekommt der Verein, wenn es wieder eine volle Auslastung für die Stadien gibt."

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