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Glöckner soll Chemnitz zum Klassenverbleib führen

Chemnitz  

Glöckner soll Chemnitz zum Klassenverbleib führen

22.09.2019, 14:03 Uhr | dpa

Den wichtigen 3:2-Heimsieg des Chemnitzer FC über den FC Carl Zeiss Jena verfolgte Patrick Glöckner als Tribünengast an der Seite seines engen Freundes Michael Ballack. Am Sonntag teilte der Tabellenvorletzte der 3. Fußball-Liga in einer Pressemitteilung mit, dass der 42 Jahre alte Fußball-Lehrer das Amt des Cheftrainers beim CFC mit sofortiger Wirkung übernimmt. Glöckners wichtigste Aufgabe bis zum Saisonende: Er soll den krisengeschüttelten CFC aus der Abstiegszone zum Klassenverbleib führen. "Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, einen so ambitionierten jungen Trainer an den Chemnitzer FC zu binden", sagte Romy Polster, Sprecherin der CFC-Gesellschafter. Glöckner übernimmt in Chemnitz keine einfache Aufgabe. Der Club war in den vergangenen Wochen und Monaten regelmäßig in die Negativschlagzeilen geraten. Am 4. September hatten Cheftrainer David Bergner und Geschäftsführer Thomas Sobotzik ihre Rücktritte erklärt. Beide hatten sich erheblichen Anfeindungen aus der eigenen Fanszene ausgesetzt gesehen. Seitdem betreute Sreto Ristic die Mannschaft.

"Ich freue mich auf die neue Aufgabe beim Chemnitzer FC. Bei allen Gesprächen mit den Verantwortlichen hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl", erklärte Glöckner. Am Montag wird der Hoffnungsträger auf einer Pressekonferenz in Chemnitz vorgestellt. Glöckner wird zukünftig vom ehemaligen Fußballprofi Christian Tiffert und Torwart-Trainer Marcel Höttecke assistiert. Offen ist noch, wie es mit dem bisherigen Co- und Interimstrainer Ristic weitergeht, der die Mannschaft gegen Jena zum ersten Saisonsieg führte. "Da er sich beim Serbischen Fußballverband zum Fußballehrer-Lehrgang eingeschrieben hat, werden wir seine neue Aufgabe beim CFC, nach Prüfung der zeitlichen Verfügbarkeit, noch definieren", erklärte Geschäftsführer Uwe Hildebrand. Glöckner, der als Spieler für Eintracht Frankfurt und die Stuttgarter Kickers 14 Einsätze in der 2. Bundesliga absolvierte, arbeitete zuletzt als Cheftrainer bei Viktoria Köln. Dort wurde er am 13. Mai freigestellt. "Wir sind mehr als 20 Jahren gut befreundet. Patrick hat in Köln einen guten Job gemacht und ist dort in der letzten Saison leider einen Spieltag vor Schluss entlassen worden. Er ist ein sehr ehrgeiziger, junger Kerl und ein sympathischer Typ", hatte Ballack bei "Magentasport" gesagt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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