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Grippewelle in Sachsen: Zahl der Patienten stark gestiegen

Chemnitz  

Grippewelle in Sachsen: Zahl der Patienten stark gestiegen

07.02.2020, 14:45 Uhr | dpa

Grippewelle in Sachsen: Zahl der Patienten stark gestiegen. Symbolbild Grippe

Medikamente und ein Fieberthermometer liegen auf einem Nachttisch. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Zahl der Grippepatienten in Sachsen ist stark gestiegen. Vier Menschen sind bisher an der Grippe gestorben, wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Chemnitz am Freitag mitteilte. Es handele sich um eine 49-jährige Frau und drei Männer im Alter von 62, 70 und 85 Jahren, die an Influenza A erkrankt waren. Alle litten bereits an anderen Vorerkrankungen.

Die Hälfte aller Krankheitsfälle, die seit Beginn der Grippesaison in Sachsen registriert wurden, wurden in der fünften Jahreswoche 2020 gemeldet. Das sei ein erheblicher Anstieg, wie das LUA mitteilte. Insgesamt verzeichnete Sachsen seither 4720 erkrankte Patienten, die meisten davon in Leipzig. Die meisten der Grippepatienten sind aktuell Erwachsene zwischen 25 und 49 Jahren.

Laut früheren Angaben des Landesuntersuchungsamtes geht jedoch nicht jeder Grippepatient auch zum Arzt, so dass diese Fälle nicht in der Statistik enthalten sind.

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