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Chemnitzer Weihnachtsmarkt mit Einschränkungen

Chemnitz  

Chemnitzer Weihnachtsmarkt mit Einschränkungen

21.09.2020, 13:35 Uhr | dpa

Chemnitzer Weihnachtsmarkt mit Einschränkungen. Lebkuchenherz auf Weihnachtsmarkt

Ein Lebkuchenherz mit einem Tannenbaum und einem Weihnachstmann hängt an einem Stand auf einem Weihnachtsmarkt. Foto: David Schwarz/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In Chemnitz kann der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr wegen der Corona-Regeln nur mit Einschränkungen stattfinden. Eine große, zusammenhängende Fläche werde es nicht geben, teilte die Stadt am Montag mit. Stattdessen sind fünf verschiedene Areale in der Innenstadt vorgesehen. Die Stadt will den Händlern Hütten in unterschiedlichen Größen zur Verfügung stellen. Zudem soll der Zugang beschränkt werden. Das Gelände wird eingezäunt, Besucher müssen sich an den Zugangstellen registrieren. Auch eine Anmeldemöglichkeit per App sei vorgesehen, hieß es.

Geöffnet hat der Markt, der normalerweise Tausende Besucher anlockt, bis 20.00 Uhr. Zudem dürfen Händler nur Glühwein "ohne Schuss" ausschenken. Mit den Maßnahmen soll verhindert werden, dass wegen zu viel Alkohol Mindestabstände nicht eingehalten werden. Eine Maskenpflicht ist bisher nicht vorgesehen. Die Bergparade auf dem Weihnachtsmarkt fällt in diesem Jahr aus.

In Dresden unterdessen haben Veranstalter einen Weihnachtsmarkt bereits abgesagt: Betroffen ist der Markt an der Münzgasse, einer Seitenstraße der Frauenkirche. Auflagen wie Kontaktnachverfolgung und Einzäunung seien mit viel Aufwand verbunden und ließen sich kaum realisieren, sagte ein Sprecher. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet. Wie es bei den großen Weihnachtsmärkten in Dresden aussehen wird, ist noch offen.

Sachsen hat in seiner aktuellen Corona-Schutzverordnung Weihnachtsmärkte mit mehr als 1000 Besuchern grundsätzlich erlaubt - wenn ein Hygienekonzept vorliegt und die Kontakte nachverfolgt werden können. Das allerdings stellt zahlreiche Veranstalter vor große Herausforderungen. Die endgültige Entscheidung über die Durchführung liegt bei den Kommunen.

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