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Dortmund: IG Metall startet Warnstreiks im Autokinoformat

Proteste im Autokinoformat  

IG Metall mit Warnstreiks in Dortmund

02.03.2021, 07:13 Uhr | dpa

Dortmund: IG Metall startet Warnstreiks im Autokinoformat. Eine Fahne der IG Metall hängt an einem Auto (Symbolbild): Die NRW-Streiks im Autokinoformat starten in Dortmund. (Quelle: dpa/Thomas Frey)

Eine Fahne der IG Metall hängt an einem Auto (Symbolbild): Die NRW-Streiks im Autokinoformat starten in Dortmund. (Quelle: Thomas Frey/dpa)

Der erste von vier Warnstreiks der IG Metall in NRW startet in Dortmund. Die Gewerkschafter protestieren im Rahmen eines Autokinos und fordern vier Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten.

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie startet die IG Metall am Dienstag Warnstreikaktionen unter Corona-Bedingungen. Da Versammlungen mit vielen Teilnehmern vor den Werkstoren kaum möglich sind, weicht die Gewerkschaft auf alternative Protestformen aus. In Nordrhein-Westfalen organisiert sie Kundgebungen im Autokinoformat.

Auf großen Parkplätzen und anderen Flächen lässt die IG Metall LED-Wände aufstellen, die Teilnehmer an dem Warnstreik können die Reden in ihren Fahrzeugen verfolgen. In NRW sind am Dienstag vier solcher Veranstaltungen geplant, die erste um 7.30 Uhr in Dortmund auf einem Parkplatz der Westfalenhallen. Dort wird der NRW-Bezirksleiter der Gewerkschaft, Knut Giesler, sprechen.

Forderung nach mehr Lohn

Die IG Metall fordert für die bundesweit rund 3,8 Millionen Beschäftigten der Branche vier Prozent mehr Lohn – wo es in einem Betrieb schlecht läuft, in Form von Lohnausgleich bei einer abgesenkten Arbeitszeit. Außerdem verlangt sie mehr Mitsprache bei strategischen Entscheidungen der Unternehmen.

"Zu all den Themen gibt es nach vier Verhandlungsrunden keine konkreten und verbindlichen Vorschläge der Arbeitgeber", kritisierte Giesler. "Die Warnstreiks sind eine Antwort der Beschäftigten auf diese Hinhaltetaktik." Die Arbeitgeberseite kritisiert, dass Warnstreiks die leichte Erholung der Industrie in der Krise gefährden könnten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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