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Sturmtief "Klaus" stört Bahnverkehr im Norden und Nordwesten

Norden und Nordwesten  

Sturmtief "Klaus" sorgt für Chaos im Bahnverkehr

12.03.2021, 07:22 Uhr | dpa

Sturmtief "Klaus" stört Bahnverkehr im Norden und Nordwesten. Ein Feuerwehrmann steht neben einem abgebrochenen Ast auf einer Straße: Einsatzkräfte mussten Bahnstrecken von abgebrochenen Bäumen befreien. (Quelle: dpa/Jonas Walzberg)

Ein Feuerwehrmann steht neben einem abgebrochenen Ast auf einer Straße: Einsatzkräfte mussten Bahnstrecken von abgebrochenen Bäumen befreien. (Quelle: Jonas Walzberg/dpa)

Das Sturmtief "Klaus" ist vor allem über den Norden und Nordwesten Deutschlands hinweggefegt und hat dort für zahlreiche Störungen im Bahnverkehr gesorgt.

Sturmtief "Klaus" hat am Donnerstagabend auf mehreren Strecken für Chaos bei der Bahn gesorgt. Zwei Strecken mussten gesperrt werden, wie die Bahn mitteilte. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen – einige dauern weiterhin an.

Gar nichts ging am Donnerstagabend mehr auf den Strecken zwischen Dortmund und Münster (Gegenstände in der Oberleitung) sowie zwischen Oldenburg und Leer (Oberleitungstörung). Bis Freitagmorgen war der IC-Fernverkehr auf der Strecke von Norddeich Mole über Emden, Bremen und Hannover nach Dresden von den Sperrungen betroffen. Auch zwischen Hannover und Leer gibt es noch Probleme im Regionalverkehr. Hier gibt es einen Bus-Ersatzverkehr.

Bäume auf Oberleitungen gestürzt

Ein umgestürzter Baum stoppte auch einen Regionalzug zwischen Bremen-Burg und -Vegesack. Alle Passagiere blieben unverletzt. Wegen des Schadens an der Oberleitung ist der Regionalverkehr bis Freitag unterbrochen.

Beeinträchtigungen gab es nach Angaben der Bahn auch auf sieben Linien im Regionalverkehr in Schleswig-Holstein und Hamburg. Gründe waren hier Bäume oder Gegenstände auf den Gleisen und Oberleitungen oder Weichenstörungen. Hier komme es zu Verspätungen von bis zu einer Stunde, ein Busnotverkehr könne aufgrund der Wetterlage nicht garantiert werden.

In Krefeld musste die Feuerwehr einen Baum aus einer Straßenbahnoberleitung räumen. Auch zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel beeinträchtigte eine Oberleitungsstörung den Zugverkehr.

Das Sturmtief "Klaus" war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem in der Deutschen Bucht, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und in Schleswig-Holstein am stärksten zu spüren. In Schleswig-Holstein gab es Böen mit bis zu 110 Stundenkilometern, an exponierten Orten wie dem Leuchtturm Kiel (128 Stundenkilometer) und dem Brocken im Harz (134 Stundenkilometer) blies der Wind demnach noch heftiger. Die Feuerwehr musste sich um zahlreiche umgestürzte Bäume und lose gewordene Gebäudeteile kümmern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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