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Sachsen garantiert zweite Schutzimpfung trotz Lieferengpass

Dresden  

Sachsen garantiert zweite Schutzimpfung trotz Lieferengpass

15.01.2021, 17:58 Uhr | dpa

Sachsen garantiert zweite Schutzimpfung trotz Lieferengpass. Eine Person wird mit dem Moderna-Impfstoff geimpft

Eine Person wird mit dem Moderna-Impfstoff geimpft. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa (Quelle: dpa)

Sachsen garantiert trotz des Lieferengpasses beim Corona-Impfstoff auch die Wiederholungsimpfung. Das gilt für Menschen, die seit dem 27. Dezember bereits geimpft wurden, sowie für jene, die schon einen Termin für die nächsten Tage haben. "Wir haben klug und vorsichtig geplant und können allen die zweite Impfung garantieren, die in den kommenden Tagen dran sind", sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Freitagabend. Sachsen sei vom Lieferengpass des Impfstoffherstellers Pfizer/Biontech nicht so stark betroffen, weil man stets die Hälfte der zur Verfügung stehenden Dosen für die zweite Impfung zurückgehalten habe.

Köpping zufolge waren die Länderminister am Nachmittag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) über die Lieferprobleme informiert worden. "Das ist extrem bedauerlich, weil die Bürgerinnen und Bürger auf ihre Impfungen warten", bemerkte Köpping. Sie hatte sich in den vergangenen Tagen immer wieder rechtfertigen müssen, warum der Freistaat nicht alle vorrätigen Dosen sofort unters Volk bringe. Dabei hatte sie wiederholt erklärt, dass man in Sachsen kontinuierlich vorgehen wolle, um die Impfzentren wegen ausgehender Impfstoffe nicht schon nach drei Tagen wieder schließen zu müssen.

Der Pharmakonzern Pfizer kann nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in den kommenden drei bis vier Wochen die bereits zugesagte Menge an Corona-Impfstoff nicht liefern. Das sei der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedsstaaten kurzfristig mitgeteilt worden, teilte das Ministerium am Freitag mit. Ein Sprecher fügte hinzu, dass die für Deutschland am Montag vorgesehene wöchentliche Lieferung wie geplant erfolge. Grund für die Lieferprobleme sind Umbauten im Pfizer-Werk im belgischen Puurs.

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