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Sachsen will Corona-Tests nicht nur im Vogtland ausweiten

Dresden  

Sachsen will Corona-Tests nicht nur im Vogtland ausweiten

02.03.2021, 19:36 Uhr | dpa

Sachsen will Corona-Tests nicht nur im Vogtland ausweiten. Schnellteststation-Mitarbeiterin

Eine Mitarbeiterin einer Schnellteststation scannt einen Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Sachsen will die Corona-Schnelltests massiv ausweiten, um die Pandemie weiter unter Kontrolle zu bringen. Bei einer "Vogtlandkonferenz" kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag an, 40 000 zusätzliche Tests aus Beständen des Freistaates ins Vogtland zu geben und 20 000 nach Nordsachsen. Beide Landkreise sind derzeit besonders von Neuinfektionen betroffen. Das Vogtland stand am Dienstag mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 232,3 zu Buche und befand sich damit unter den zehn am stärksten betroffenen Landkreisen in Deutschland. Nordsachsen hatte einen Wert von 142,2. "Wir müssen testen, testen, testen", sagte Köpping.

Vogtland-Landrat Rolf Keil (CDU) gab einen Überblick zum aktuellen Infektionsgeschehen. Bislang seien im Vogtland 123 Mutationen des Coronavirus festgestellt worden - 25 Prozent aller in Sachsen bekannt gewordenen Mutationen. Seit vergangenem Freitag würden Massentests im Vogtland laufen. Am Montag habe man bei 4732 Tests 27 positive Fälle registriert, am Dienstag bei 4531 Tests 16 Fälle. Grundschulen und Kitas habe man wieder schließen müssen. Die Notbetreuung laufe, die Begeisterung halte sich in Grenzen, sagte der Landrat.

Bei der Konferenz war auch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) zugeschaltet. Er erläuterte den "Tübinger Weg", der die baden-württembergische Stadt mit einem besonderen Schutz der Alten- und Pflegeheime und seit November 2020 mit Schnelltests im Stadtgebiet zu niedrigen Inzidenzwerten geführt hatte. Inzwischen würden in Tübingen auch Schüler und Lehrer regelmäßig getestet. Damit habe man den Bildungssektor wieder öffnen können, ohne ein Wiederaufflammen von Infektionen zu riskieren. Bei 15 000 Test habe es dort keinen einzigen negativen Fall gegeben. Schutzvorkehrungen würden in Schulen unabhängig davon beibehalten.

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