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Neue Beweisanträge verzögern Dresdner Raser-Prozess

Dresden  

Neue Beweisanträge verzögern Dresdner Raser-Prozess

05.05.2021, 11:52 Uhr | dpa

Neue Beweisanträge verzögern Dresdner Raser-Prozess. Landgericht Dresden

Das Dresdner Landgericht. Foto: Monika Skolimowska/ZB/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Prozess um ein illegales Autorennen mit tödlichem Ausgang gegen zwei Männer am Landgericht Dresden geht doch noch nicht zu Ende. Anders als erwartet gab es am Mittwoch keine Plädoyers, die Beweisaufnahme läuft weiter. Ein Verteidiger stellte zu Beginn des Verhandlungstages Anträge auf psychologische Gutachten zu den Insassen eines der beiden Wagen und Vernehmung eines weiteren Zeugen. Der Prozess soll nun am 26. Mai fortgesetzt werden.

Am 22. August 2020 war ein sechsjähriger Junge beim Überqueren einer mehrspurigen Straße in Dresden von einem Auto angefahren und getötet worden. Nach Ermittlungen der Polizei soll sich der Fahrer, ein 32 Jahre alter Bauhelfer, mit einem 24 Jahre alten Bekannten ein illegales Autorennen geliefert haben.

Beide Beschuldigte, bei einem geht es auch um fahrlässige Tötung, haben sich zu den Vorwürfen bisher nicht eingelassen. Nach einem Unfallgutachten war der Wagen, der den Jungen erfasste, vor einem noch eingeleiteten Bremsmanöver mindestens 89 Kilometer pro Stunde gefahren. Das andere Auto soll noch schneller gewesen sein. Das Kind war nach den Aufprall etwa 20 Meter durch die Luft geschleudert worden und hatte die Scheibe einer Bushaltestelle durchschlagen.

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