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Sachsen weitet Corona-Hilfen für Start-ups aus

Dresden  

Sachsen weitet Corona-Hilfen für Start-ups aus

03.08.2021, 11:18 Uhr | dpa

Sachsen greift den Start-ups in der Corona-Krise mit mehr Geld unter die Arme. Wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte, wurde der Hilfsfonds um zehn Millionen auf insgesamt 40 Millionen Euro aufgestockt. Junge Unternehmen können nun bis zu zwei Millionen Euro an Corona-Hilfen beantragen. Bis Jahresende können Gründerinnen und Gründer noch Anträge einreichen.

Der Corona-Hilfsfonds für Start-ups wurde im August 2020 von Bund und Land über die staatliche Förderbank KfW von der Sächsischen Aufbaubank und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG) aufgelegt. Er soll die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie vor allem für junge Unternehmen abfedern. Ihnen fehle es oftmals an Sicherheiten für Kredite und Kapitalrücklagen, hieß es. Deshalb wird den Unternehmen über den Fonds Eigenkapital in Form von stillen Beteiligungen gewährt.

Laut Ministerium wurden bisher Zuschläge für 81 Investments bewilligt und Start-ups aus verschiedenen Regionen und Branchen mit 36,4 Millionen Euro unterstützt. 135 Anfragen gingen bisher bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG) ein, 17 Anträge stehen demnach kurz vor der Entscheidung.

"Corona war für viele Start-ups ein harter Einschnitt, hat aber auch Kreativität freigesetzt", erklärte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Es sei ermutigend, wie es jungen Gründerteams in Sachsen gelungen sei, ihre Projekte durch die Krise zu steuern und neue Marktchancen aufzugreifen.

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