Kosten von rund 72 Millionen Euro NRW-Staatskanzlei nach fünf Jahren fertig saniert

Die Arbeiten an der NRW-Regierungszentrale in Düsseldorf ist abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin wegen Verdachts auf Bestechung und wettbewerbsbeschränkende Absprachen.
Die Sanierungsarbeiten an der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei in Düsseldorf sind nach mehr als fünf Jahren abgeschlossen.
Eine Sprecherin des landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: "Die Werkstattflächen sind inzwischen übergeben.Der Innenbetrieb ist hergestellt." Verbleibende Restarbeiten wie Pinselstriche würden sukzessive erfolgen. Die Abrüstung der Innenhöfe sei für Ende Oktober 2025 geplant. Die Bauarbeiten begannen im Januar 2020.
Kosten von 72,2 Millionen Euro
Die Sanierungskosten belaufen sich auf 72,2 Millionen Euro inklusive Sicherungsmaßnahmen. Ein vertraulicher Bericht des Wirtschaftsprüfers Deloitte verweist auf eine Kostensteigerung von 67 Prozent. Als Ursachen gelten Pandemie, Ukraine-Krieg und Inflation.
Der frühere Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) verlegte 2017 die Regierungszentrale vom "Stadttor" ins Landeshaus. Die Sanierung erfolgte während des laufenden Betriebs.
Die Staatsanwaltschaft Wuppertal führt weiterhin Ermittlungen durch. Eine Großrazzia im Januar deckte den Fall auf. Die Vorwürfe umfassen Bestechung, wettbewerbsbeschränkende Absprachen, Untreue und Betrug bei der Sanierung.
- Nachrichtenagentur dpa
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