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Haniel nimmt Kretinskys Übernahmeangebot für Metro-Aktien an

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Haniel nimmt Kretinskys Übernahmeangebot für Metro-Aktien an

18.07.2019, 14:33 Uhr | dpa

Haniel nimmt Kretinskys Übernahmeangebot für Metro-Aktien an. Metro

Ein Verkehrsschild steht vor einem Metro-Markt. Foto: Federico Gambarini/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Metro-Großaktionär Haniel hat erwartungsgemäß das Übernahmeangebot des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky für die noch in seinem Besitz befindlichen Metro-Aktien angenommen. "Wir sind davon überzeugt, dass eine Vereinfachung der Aktionärsstruktur und die Ausübung der Kontrollfunktion durch einen Großaktionär die besten Voraussetzungen bieten, die Metro AG in einem fordernden Marktumfeld erfolgreich zu transformieren", sagte der Haniel-Vorstandsvorsitzende Thomas Schmidt am Donnerstag in Duisburg.

Haniel hält derzeit noch 15,2 Prozent der Metro-Aktien, hatte aber bereits im vergangenen Jahr in Verhandlungen mit Kretinsky die Weichen für den Ausstieg aus dem Metro-Engagement gestellt.

Kretinskys Beteiligungsgesellschaft EP Global Commerce hatte ihr Übernahmeangebot vor einer Woche offiziell vorgelegt. Der Handelsriese, der in 26 Ländern mehr als 770 Großhandelsmärkte betreibt und zu dem derzeit auch noch die Supermarktkette Real gehört, wird dabei mit insgesamt 5,8 Milliarden Euro bewertet. Das Angebot ist allerdings an die Bedingung geknüpft, dass Kretinsky sich damit mindestens 67,5 Prozent aller Stammaktien sichern kann. Dies sei notwendig, um nach Vollzug des Angebots einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Metro durchzusetzen.

Bei der Metro wird das Übernahmeangebot allerdings durchaus kritisch gesehen. Metro-Chef Olaf Koch sagte schon bei der Ankündigung der Übernahme im Juni, das Unternehmen werde durch die Offerte "substanziell" unterbewertet. In der kommenden Woche will die Metro ausführlich zu dem Übernahmeangebot Stellung nehmen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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