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Heftige Unwetter: Rheinkirmes vorübergehend geschlossen

Offenbach am Main  

Heftige Unwetter: Rheinkirmes vorübergehend geschlossen

20.07.2019, 17:25 Uhr | dpa

Heftige Unwetter: Rheinkirmes vorübergehend geschlossen. Dunkle Gewitterwolken hängen über der geräumten Rheinkirmes

Dunkle Gewitterwolken hängen über der geräumten Rheinkirmes. Foto: David Young (Quelle: dpa)

Heftige Gewitter sind am Samstag über Nordrhein-Westfalen hinweggezogen. In Düsseldorf musste die "größte Kirmes am Rhein" für einige Zeit den Betrieb einstellen. Die Festwiese wurde gegen 15.30 Uhr geräumt. "Die Sicherheit geht vor", sagte ein Kirmes-Sprecher. Gegen 19.00 Uhr wurde die Kirmes dann wieder eröffnet.

In Mönchengladbach wurden Straßen überflutet, Dächer beschädigt oder abgedeckt, Bäume umgestürzt oder Astwerk abgerissen, wie die Stadt am Abend mitteilte. Ein Baum drohte in ein Mehrfamilienhaus zu stürzen, er wurde mit einem Feuerwehrkran gesichert. Einige Straßen seien wegen Wasseransammlungen nicht befahrbar. "Bitte beachten Sie unbedingt die Sperrungen durch die Einsatzkräfte", hieß es.

Glück hatten Zehntausende Besucher des Musik-Events "Parookaville" in Weeze am Niederrhein. Zwar regnete es auch hier zeitweise heftig. Doch konnten die Konzerte auf den zehn Bühnen bis zum späten Nachmittag ohne Unterbrechung stattfinden, wie Festival-Sprecher Philip Christmann berichtete. Für den weiteren Verlauf des dreitägigen Festivals rechneten die eigenen Meteorologen nun nicht mehr mit Problemen, betonte er.

Auch beim Reitturnier CHIO in Aachen zeigten sich die Veranstalter unbeeindruckt vom Unwetter. "Wir hatten eine etwas nasse Siegerehrung. Aber so etwas sind Reiter ja gewohnt", sagte ein Sprecher.

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Samstagnachmittag für weite Teile Nordrhein-Westfalens Unwetterwarnungen herausgegeben. Es seien verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Außerdem warnten die Meteorologen vor möglichen Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtlichen Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen. Sie empfahlen, alle Fenster und Türen zu schließen - und den Aufenthalt im Freien möglichst zu vermeiden.

Der Landesleitstelle waren bis zum späten Nachmittag zunächst keine größeren Schäden oder wetterbedingten Unfälle bekannt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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