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Unruhen im Rheinbad: "Wertedialog" mit Integrationsminister

Düsseldorf  

Unruhen im Rheinbad: "Wertedialog" mit Integrationsminister

22.08.2019, 01:37 Uhr | dpa

Unruhen im Rheinbad: "Wertedialog" mit Integrationsminister. Joachim Stamp

Joachim Stamp (FDP), der nordrhein-westfälische Integrationsminister. Foto: Christophe Gateau/Archivbild (Quelle: dpa)

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) lädt am heute Abend an einem schlagzeilenträchtigen Ort zum Dialog über gesellschaftliche Werte. Direkt neben dem Düsseldorfer Rheinbad, das in den vergangenen Wochen mehrfach nach Unruhen und Störungen geräumt wurde, will der Minister mit Bürgern ins Gespräch kommen.

Ziel der im Frühjahr begonnenen Veranstaltungsreihe "Wertedialog" ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Austausch zwischen Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund zu stärken. An dem Gespräch in der Düsseldorfer Arena, neben dem Rheinbad, nimmt auch Oberbürgermeister Thomas Geisel (CDU) teil - ebenso wie Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU) und ein Migrationsforscher. Bürger können sich beim Ministerium zu der Veranstaltung anmelden.

Das Rheinbad war in den vergangenen Wochen mehrfach nach Störungen vorzeitig geschlossen worden. Über das Ausmaß der bundesweit beachteten Vorfälle, die Beteiligung jugendlicher Migranten und die Notwendigkeit der rigorosen Maßnahmen wird heftig gestritten. In der Debatte wird es voraussichtlich auch um die Frage gehen, ob und von welcher Seite die Vorfälle instrumentalisiert worden sind, um Stimmung gegen junge Migranten zu machen.

Nach jüngsten Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums wurden in NRW im ersten Halbjahr mindestens 105 Straftaten in Freibädern registriert - zumeist Diebstähle. Die meisten Tatverdächtigen waren Männer. Die Statistik ist allerdings unvollständig.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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