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Schimmel und Müll: NRW kontrolliert Wohnungen

Düsseldorf  

Schimmel und Müll: NRW kontrolliert Wohnungen

17.09.2019, 15:16 Uhr | dpa

Schimmel und Müll: NRW kontrolliert Wohnungen. Ina Scharrenbach

Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. Foto: Federico Gambarini/Archiv (Quelle: dpa)

Nach massiven Beschwerden von Mietern hat das NRW-Bauministerium in zehn Kommunen des Landes am Dienstag Wohnungen eines niedersächsischen Immobilienunternehmens kontrollieren lassen. Bei der gemeindeübergreifenden Aktion sei es um die Aufdeckung von wohnungswirtschaftlichen Missständen in Beständen der DEGAG/Altro Mondo gegangen, teilte das Ministerium mit. Zu den Ergebnissen der Kontrollen wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die Deutsche Grundbesitz AG (DEGAG - Hannover) ist der Eigentümer, Altro Mondo (Ronnenberg) der Verwalter.

Beklagt würden unter anderem defekte Aufzugs- und Heizungsanlagen, fehlende Warmwasserversorgung, Schimmelbefall und Vermüllung. Wegen nicht bezahlter Versorgungsrechnungen drohten den Mieterinnen und Mietern zudem Wasser- und Wärmesperren, so das Ministerium. Kontrolliert wurde in Castrop-Rauxel, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Hagen, Herne, Kamen, Lemgo, Oerlinghausen und Wuppertal.

Der Immobilienvermieter Altro Mondo arbeite daran, die Missstände zu beheben, teilte das Unternehmen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Altro Mondo habe in den vergangen fünf Jahren insgesamt 60 Millionen Euro in die Objekte an den kontrollierten Standorten gesteckt, hieß es weiter. Zudem kündigte Altro Mondo an, in den kommenden Wochen zusätzlich zum Unternehmenssitz im niedersächsischen Ronnenberg einen Standort mit etwa 30 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen aufzubauen, um besser auf Beschwerden und Mieteranfragen reagieren zu können.

"Das ist kein Wohlverhalten eines Unternehmens und solche Unternehmen belasten massiv das Vertrauensverhältnis zwischen Vermieter und Mieter und schädigen das Gesamtbild der Wohnungswirtschaft", kritisierte Bauministerium Ina Scharrenbach (CDU) am Dienstag in einer Mitteilung. Auf Grundlage der Landesbauordnung und des Wohnungsaufsichtsgesetzes können Kommunen bei Verwahrlosung von Mietwohnungen tätig werden. So können sie zum Beispiel hohe Zwangsgelder verhängen und als letztes Mittel sogar eine Wohnung für unbewohnbar erklären lassen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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