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Studie: Konjunkturabschwung trifft NRW besonders hart

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Studie: Konjunkturabschwung trifft NRW besonders hart

18.09.2019, 15:18 Uhr | dpa

Studie: Konjunkturabschwung trifft NRW besonders hart. Container werden in Duisburg verladen

Container werden in Duisburg verladen. Foto: Roland Weihrauch/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Konjunkturabschwung hat Nordrhein-Westfalen laut einer Studie besonders hart getroffen. Die schwergewichtige Branche der Metallerzeuger habe in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres zehn Prozent ihres Umsatzes eingebüßt, berichtete die Landesbank Helaba am Mittwoch in Düsseldorf.

Sie geht davon aus, dass das NRW-Wirtschaftswachstum 2019 nur noch 0,3 Prozent betragen wird nach 0,9 Prozent 2018 und 1,5 Prozent 2017. Damit würde das Wirtschaftswachstum in NRW weiter schwächer ausfallen als im Bundesdurchschnitt, der voraussichtlich bei 0,6 Prozent liegt. Für 2020 prognostiziert die Helaba aber eine Konjunkturbelebung mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in NRW um 1 Prozent und in Deutschland insgesamt um 1,6 Prozent. Zu den Risiken der weiteren Entwicklung gehöre vor allem der Handelsstreit der USA mit China.

Innerhalb von NRW ist die Wirtschaftskraft sehr unterschiedlich: An der Spitze steht demnach die Landeshauptstadt mit 200 Prozent des BIP-Bundesdurchschnitts pro Einwohner. In dem Ranking, das auf Zahlen aus 2017 beruht, folgen Bonn (181 Prozent), Köln (151 Prozent) und Münster (143 Prozent). Als einzige Stadt des Ruhrgebiets weise Essen (107 Prozent) einen überdurchschnittlichen Wert auf. Am Ende des Rankings stehen Herne und Bottrop mit einer Wirtschaftskraft, die weniger als 60 Prozent des Bundesdurchschnittes erreiche. Hier zeige sich auch der Strukturwandel, der in vielen Ruhrgebietsstädten zu einer vergleichsweise sehr niedrigen Wirtschaftskraft geführt habe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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