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Düsseldorf: "Die Toten Hosen" erhalten Julius-Hirsch-Preis des DFB

"Deutliche Position gegen Fremdenfeindlichkeit"  

Düsseldorfer Band "Die Toten Hosen" erhält Julius-Hirsch-Preis

13.11.2019, 12:16 Uhr | dpa

Düsseldorf: "Die Toten Hosen" erhalten Julius-Hirsch-Preis des DFB . "Die Toten Hosen" mit Michael Breitkopf (v.l.n.r.), Andreas Meurer, Campino, Andreas von Holst und Stephen George Ritchie: Für ihr Engagement zeichnet der DFB sie mit dem Julius-Hirsch-Ehrenpreis 2019 aus. (Quelle: dpa/David Young/Archivbild)

"Die Toten Hosen" mit Michael Breitkopf (v.l.n.r.), Andreas Meurer, Campino, Andreas von Holst und Stephen George Ritchie: Für ihr Engagement zeichnet der DFB sie mit dem Julius-Hirsch-Ehrenpreis 2019 aus. (Quelle: David Young/Archivbild/dpa)

Die Düsseldorfer Rockband "Die Toten Hosen" wird für ihr Engagement vom Deutschen Fußball-Bund mit dem Julius-Hirsch-Ehrenpreis 2019 ausgezeichnet. 

Für ihre "deutliche Position gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus" bekommen "Die Toten Hosen" den Julius-Hirsch-Ehrenpreis 2019. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch mit.

Die Band aus Düsseldorf hätte ihr öffentliches Engagement bereits 1991 und 1992 mit Liedern wie "Fünf vor Zwölf", "Willkommen in Deutschland" oder "Sascha...ein aufrechter Deutscher" gezeigt. Außerdem hätten "Die Toten Hosen" auf vielen Konzerten und Protestveranstaltungen gegen Rechts Position bezogen und unter anderem an die Verunglimpfung sogenannter "entarteter Musik" durch die Nationalsozialisten erinnert.

"Der Fußball und die Musik sind zusammen ein 'starkes Stück Leben'. Die Freude, die Emotionen, der Rhythmus und das Spiel verbinden die Menschen. 'Die Toten Hosen' mischen bei diesem Spiel beispielhaft und erfolgreich mit", hieß es in der Jury-Begründung. Überreicht wird der Preis am kommenden Montag in Frankfurt am Main.


Erster Empfänger der zum siebten Mal verliehenen Auszeichnung war 2009 "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo. 2011 erhielt Thomas Hitzlsperger den Julius-Hirsch-Ehrenpreis. 2018 zeichnete die Jury den argentinischen Historiker Leonardo Albajari aus. Mit dem seit 2005 jährlich verliehenen Preis zeichnet der DFB Vereine und Initiativen aus, die sich öffentlich für Demokratie und Menschenwürde und gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung einsetzen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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