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Schwere Verletzung bei Waldschmidt: Bierhoff geschockt

Frankfurt am Main  

Schwere Verletzung bei Waldschmidt: Bierhoff geschockt

17.11.2019, 12:05 Uhr | dpa

Schwere Verletzung bei Waldschmidt: Bierhoff geschockt. Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt von Freiburg schaut den Ball an. Foto: Patrick Seeger/dpa (Quelle: dpa)

Luca Waldschmidt hat sich im EM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Weißrussland (4:0) gleich mehrere zum Teil schwere Verletzungen zugezogen. Der Stürmer des SC Freiburg war wenige Minuten nach seiner Einwechslung in der Schlussphase mit Gäste-Torhüter Alexander Gutor zusammengeprallt und musste in eine Klinik gebracht werden.

Am Sonntag informierte der Deutsche Fußball-Bund über die erste Diagnose: Mittelgesichtsfraktur mit begleitender Gehirnerschütterung sowie eine Verletzung am rechten Knie und Sprunggelenk. Waldschmidt wird lange pausieren müssen. In Freiburg sollen nun weitere Untersuchungen folgen, teilte der DFB mit.

"Es tut uns unglaublich leid", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Sonntag in der ARD-"Sportschau". "Er war natürlich noch ein bisschen geschockt, weil er eine Gehirnerschütterung hat. Auch wenn er noch was am Knie und Knöchel spürt, gehen wir davon aus, dass es dort keine schwierige Verletzung ist, dass er rein körperlich schnell wieder da sein kann, aber die Sache im Gesicht wird eine Zeit lang dauern", prognostizierte Bierhoff.

Für den 23 Jahren alten Waldschmidt war es der dritte Einsatz im DFB-Team. Der Torschützenkönig der U21-EM in diesem Sommer hatte sich in kurzer Zeit die große Chance erkämpft, von Bundestrainer Joachim Löw für die EM 2020 in den Kader berufen zu werden. Jetzt wird Waldschmidt erst einmal von den Verletzungen für längere Zeit gestoppt und muss sich dann wieder an das Topniveau herankämpfen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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