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Düsseldorf: Stadt zieht positive erste Bilanz zu Umweltspuren

Mehr Fahrräder, weniger Unfälle  

Stadt zieht erste Bilanz zu Umweltspuren in Düsseldorf

25.11.2019, 16:40 Uhr | dpa

Düsseldorf: Stadt zieht positive erste Bilanz zu Umweltspuren. Der Schriftzug "Bus" und ein Fahrrad-Piktogramm stehen auf einer Umweltspur: Laut der Stadt Düsseldorf gibt es entlang der Umweltspuren weniger Unfälle. (Quelle: dpa/Federico Gambarini/Archivbild)

Der Schriftzug "Bus" und ein Fahrrad-Piktogramm stehen auf einer Umweltspur: Laut der Stadt Düsseldorf gibt es entlang der Umweltspuren weniger Unfälle. (Quelle: Federico Gambarini/Archivbild/dpa)

Die Einführung von Umweltspuren in Düsseldorf war heftig umstritten. Jetzt hat die Stadt eine erste Zwischenbilanz gezogen – mit überraschenden Ergebnissen.

Im Frühjahr hat die Stadt Düsseldorf die ersten beiden Umweltspuren eingeführt. Jetzt hat die Stadtverwaltung erstmals die Auswirkungen der Maßnahme untersucht.

In ihrem 14-seitigen "Sachstandsbericht zur Evaluation der Umweltspuren" bestätigt die Stadt, dass sich die Luftqualität an den Umweltspuren in den letzten sechs Monaten deutlich verbessert hat. Auch die Zahl der Unfälle mit Verletzten oder größeren Sachschäden ging zumindest an der Spur in der Merowingerstraße "stark zurück". Insgesamt sei daher die "Unfallentwicklung innerhalb des Testbetriebes als sehr positiv zu bewerten".

Mehr Düsseldorfer nutzen das Fahrrad

Bei zwei Stichproben vor und nach der Einrichtung der Umweltspuren wurden zudem bis zu 40 Prozent weniger Autos in den Bereichen festgestellt. Gleichzeitig waren bis zu 150 Prozent mehr Fahrräder unterwegs. Das wiederum scheint allerdings die Busse auf der Umweltspur auszubremsen: Sie kamen laut Stadt kaum schneller voran, als wenn sie sich – wie früher – die Spur mit allen Autos teilen.


Im weiteren Verlauf des Testbetriebs, der bis zum April 2020 andauern wird, soll nun vor allem die Entwicklung der Luftqualität untersucht werden. "Verkehrlich ist im weiteren Testbetrieb vor allem die dritte Umweltspur relevant", heißt es in dem Bericht. Die sorgte nach ihrer Einführung für Rückstaus bis auf die Autobahn – was sogar NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) auf den Plan gerufen hatte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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