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Keine Minister-Schminke auf Staatskosten

Düsseldorf  

Keine Minister-Schminke auf Staatskosten

20.01.2020, 14:29 Uhr | dpa

Keine Minister-Schminke auf Staatskosten. Lutz Lienenkämper (CDU) läuft in einem Gang

Lutz Lienenkämper (CDU) läuft in einem Gang. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Den Ministerinnen und Ministern in Nordrhein-Westfalen werden "grundsätzlich keine Leistungen von Visagisten und Friseuren erstattet". Das versicherte Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) in einer am Montag in Düsseldorf veröffentlichten Antwort auf eine AfD-Anfrage. Lediglich für Foto-Aufnahmen nach der Regierungsbildung 2017 seien solche Ausgaben "einmalig erstattet" worden.

Der AfD-Landtagsabgeordnete Herbert Strotebeck hatte nach dem "Einsatz von Friseuren, Visagisten sowie Rhetorik- und Stilberatern auf Kosten der Steuerzahler" gefragt. "Die AfD-Bundestagsfraktion hat durch zwei Kleine Anfragen herausgefunden, dass auch deutsche Minister auf Steuerzahlerkosten ihr Äußeres in Form bringen lassen", begründete er seinen Vorstoß.

Es sei lediglich "ein Medientraining" für NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) erstattet worden, antwortete Lienenkämper. Dafür seien im März 2018 Kosten in Höhe von 1233 Euro angefallen, teilte das Justizministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

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