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Neue Regeln für Befreiung für Lehrer aus Risikogruppen

Düsseldorf  

Neue Regeln für Befreiung für Lehrer aus Risikogruppen

25.05.2020, 14:04 Uhr | dpa

Neue Regeln für Befreiung für Lehrer aus Risikogruppen. Lehrerzimmer

"Lehrerzimmer" steht auf einem Schild in einer Grundschule. Foto: Caroline Seidel/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Das nordrhein-westfälische Schulministerium ändert die Regelungen für den Einsatz von Lehrern aus sogenannten Corona-Risikogruppen im Unterricht. Ab dem 3. Juni können sich Lehrkräfte nur noch mit einem ärztlichen Attest vom Präsenzunterricht befreien lassen. Darin müsse bestätigt werden, dass im Falle einer Infektion mit dem Virus aufgrund der besonderen Umstände bei der Lehrkraft "die Gefahr eines schweren Verlaufs von Covid-19 besteht". Bis zur Vorlage eines solchen Attests seien die Lehrer zum Dienst verpflichtet, heißt es in einer Rundmail des Ministeriums.

"Diese Neuregelung ist angemessen und verantwortungsvoll", begründete Schul-Staatssekretär Mathias Richter am Montag die Änderungen. "Nordrhein-Westfalen setzt damit strikt die neuen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts um." An die Stelle einer generellen Zuordnung zu einer Risikogruppe durch Altersgrenzen oder Vorerkrankungen tritt nach Bewertung des Instituts eine Einzelfallprüfung. Schwangere und stillende Lehrerinnen könnten aber auf Wunsch und ohne Vorlage eines Attests vom Präsenzunterricht befreit werden. Die Neuregelung sei wichtig, damit die Schulen "Schritt für Schritt zu einem Regelbetrieb zurückkommen" könnten. Die Änderungen seien mit den Hauptpersonalräten besprochen worden.

Bisher reichte eine schriftliche Erklärung der Lehrkraft gegenüber der Schulleitung als Nachweis der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe. Auch Lehrerinnen und Lehrer, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, konnten bisher unabhängig von Vorerkrankungen nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden. Lehrkräfte dieser Altersgruppe können aber bereits jetzt schon freiwillig in der Schule unterrichten.

Wegen der bisherigen Einsatzbeschränkungen für Pädagogen ab 60 Jahren beziehungsweise mit Vorerkrankungen sind nach früheren Angaben des Ministeriums derzeit knapp 30 Prozent der insgesamt rund 200 000 Lehrkräfte in NRW nicht im Präsenzunterricht.

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