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Gipfel in Düsseldorf soll Karneval retten: Was die Jecken planen

Konzept erarbeitet  

Karnevalisten treffen sich in Düsseldorf zum Krisen-Gipfel

15.09.2020, 08:22 Uhr | dpa

Gipfel in Düsseldorf soll Karneval retten: Was die Jecken planen. Beim Rosenmontagszug in Düsseldorf stehen die Menschen dicht gedrängt aneinander (Archivbild): Solche Menschenansammlungen wird es wegen Corona in der Saison 2020/21 nicht mehr geben. (Quelle: imago images/Tack)

Beim Rosenmontagszug in Düsseldorf stehen die Menschen dicht gedrängt aneinander (Archivbild): Solche Menschenansammlungen wird es wegen Corona in der Saison 2020/21 nicht mehr geben. (Quelle: Tack/imago images)

Hoffnung für Karnevalisten: Bei einem Krisen-Gipfel in Düsseldorf wollen die Jecken besprechen, wie ein Karneval in Corona-Zeiten aussehen könnte.

Vier Festkomitees und der Bund Deutscher Karneval treffen sich nach dpa-Informationen am Freitag mit Vertretern der NRW-Landesregierung zu einem Karnevals-Gipfel in Düsseldorf.

Bei dem Treffen in der Staatskanzlei soll über ein 30-seitiges Konzept gesprochen werden, das die Karnevalisten dem Gesundheitsministerium vorgelegt hatte. Es enthält Handlungsempfehlungen, wie zum Beispiel am 11.11. zur Sessionseröffnung Karneval gefeiert werden könnte.

So planen die Düsseldorfer Jecken zum Beispiel, mit bis zu 499 Teilnehmern das traditionelle Hoppeditz-Erwachen auf dem Rathausplatz zu begehen. Ab 500 Gästen müsste gemäß der aktuell gültigen Coronaschutz-Verordnung belegt werden, dass die An- und Abreise unter Einhaltung der Belange des Infektionsschutzes erfolgt. In Köln startet die Session traditionell eigentlich auf dem Heumarkt.

"Partys und Bälle wird es nicht geben"

Wie ein Sprecher des Kölner Festkomitees sagte, beinhaltet das Konzept detaillierte Handlungsempfehlungen für bestimmte Veranstaltungen – so auch einen möglichen Sitzungskarneval. "Partys und Bälle wird es nicht geben." In Sitzungssälen bei festen Plätzen könne man aber mit Abständen – auch zu den Akteuren auf der Bühne – Brauchtum pflegen. Die detaillierten Vorgaben könnten nach der Überarbeitung durch das Ministerium als Blaupause für alle Karnevalsvereine dienen, die ein Konzept bei ihrem jeweiligen Gesundheitsamt einreichen.

Rosenmontagszüge sollen am Freitag noch kein Thema sein. Neben den Kölner Karnevalisten sind Vertreter aus Düsseldorf, Bonn und Aachen sowie der Bund Deutscher Karneval als Dachverband zu dem Treffen geladen. Für die Landesregierung wird nach dpa-Informationen der Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, dabei sein; außerdem ein Vertreter des Gesundheitsministeriums

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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