Sie sind hier: Home > Regional > Düsseldorf >

Nach Hacker-Angriff: Notaufnahme an Düsseldorfer Uniklinik wieder in Betrieb

Nach wochenlangem IT-Ausfall  

Notaufnahme an Düsseldorfer Uniklinik wieder in Betrieb

23.09.2020, 12:01 Uhr | dpa

Nach Hacker-Angriff: Notaufnahme an Düsseldorfer Uniklinik wieder in Betrieb. Ein Rettungswagen fährt an der Zentralen Notaufnahme der Uniklinik Düsseldorf vorbei: Seit Mittwoch ist die Klinik wieder für die Notfallversorgung angemeldet. (Quelle: dpa/Marius Becker/Archivbild)

Ein Rettungswagen fährt an der Zentralen Notaufnahme der Uniklinik Düsseldorf vorbei: Seit Mittwoch ist die Klinik wieder für die Notfallversorgung angemeldet. (Quelle: Marius Becker/Archivbild/dpa)

Die Düsseldorfer Uniklinik kann ab sofort wieder von Rettungswagen angefahren werden. Ein Hacker-Angriff hatte deren IT-System fast zwei Wochen lang lahmgelegt. Nun wurde die Notfallversorgung wieder aufgenommen.

Nach einer Hacker-Attacke hat sich die Uniklinik Düsseldorf am Mittwoch wieder für die Notfallversorgung angemeldet. Damit könne der Rettungsdienst die Zentrale Notaufnahme wieder anfahren, teilte die Uniklinik am Mittwoch mit.

Nach dem weitreichenden Ausfall der IT-Systeme am 10. September war das Krankenhaus damit insgesamt dreizehn Tage von der Versorgung abgemeldet. Hacker hatten 30 Server der Uniklinik verschlüsselt und ein Erpresser-Schreiben gesandt. Da dies allerdings an die Universität gerichtet war, informierte die Polizei die Täter über ihren offensichtlichen Fehler. Sie schickten daraufhin einen digitalen Schlüssel, um die Server wieder zu entsperren. Die Wiederinbetriebnahme der Systeme begann. Erst jetzt funktionieren laut Uniklinik alle, die für einen reibungslosen Ablauf in der Notaufnahme vonnöten sind.

Fachleute arbeiteten "rund um die Uhr" an Behebung

"Für die Öffnung der Notfallversorgung war eine der wichtigsten Voraussetzungen, dass der Zugriff auf die bildgebenden Verfahren, wie CT- oder Röntgenaufnahmen, wieder in allen Bereichen möglich ist", teilte das Krankenhaus mit. Der Ärztliche Direktor, Prof. Frank Schneider, dankte der "unermüdlichen Arbeit unserer IT-Fachleute und der eingebundenen Spezialunternehmen, die dafür rund um die Uhr gearbeitet haben."

Für Patienten, die nicht als Notfall, sondern mit einer planbaren Behandlung an der Uniklinik angemeldet sind, gilt weiterhin, dass sie ihren Termin im direkten Kontakt absprechen müssen. Auch die Erreichbarkeit via E-Mail sei noch nicht wieder hergestellt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal