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Düsseldorf: Landtag prüft Einsatz von Corona-Schnelltests

Strenge Schutzmaßnahmen  

Düsseldorfer Landtag prüft Einsatz von Corona-Schnelltests

23.11.2020, 09:24 Uhr | dpa

Düsseldorf: Landtag prüft Einsatz von Corona-Schnelltests. Ein Schild am Eingang des Düsseldorfer Landtages weist auf die Maskenpflicht im Gebäude hin: Mitarbeiter können sich auch regelmäßig auf Corona testen lassen.  (Quelle: dpa/Roberto Pfeil)

Ein Schild am Eingang des Düsseldorfer Landtages weist auf die Maskenpflicht im Gebäude hin: Mitarbeiter können sich auch regelmäßig auf Corona testen lassen. (Quelle: Roberto Pfeil/dpa)

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus durch unentdeckte Infektionen im Düsseldorfer Landtag zu verhindern, können sich Mitarbeiter regelmäßig testen lassen. Dabei könnten auch Schnelltests helfen. 

Im Düsseldorfer Landtag sind in den letzten Monaten bei fünf Testterminen insgesamt 1.419 Abstriche bei Mitarbeitern und Abgeordneten durchgeführt worden. Drei Tests waren laut Landtag positiv – und deckten unbekannte Corona-Infektionen auf. Aufgrund der "dynamischen Lage" sei derzeit auch der Einsatz von Schnelltests neben oder anstelle normaler Corona-Tests in der Prüfung, so ein Sprecher.

Der Parlamentarische Krisenstab Pandemie (PKP) mit Vertretern aller Fraktionen unter Leitung des Landtagspräsidenten hatte bereits zum Ende der Sommerferien das Angebot von regelmäßigen Testterminen beschlossen. Die Kosten trägt der Landtag. Rechnerisch könnten bei jedem Termin rund 1.500 Personen das Angebot in Anspruch nehmen. Dass es wesentlich weniger waren, zeigt laut Landtag "eine verantwortungsvolle Nutzung" der Möglichkeit. "Viele nehmen es erst nach Risikobegegnungen oder bei vermeintlichen Symptomen wahr", betonte der Sprecher.

Infektion im Landtag könnte sich schnell verbreiten

Hintergrund der bezahlten Testreihen: "Parlamente sind systemrelevant und müssen arbeitsfähig bleiben", so der Landtag. Seit einigen Wochen gilt in dem Haus eine Maskenpflicht. Im Plenarsaal hat jeder Abgeordnete eine Acrylglas-Kabine, größere Besuchergruppen sind zurzeit nicht erlaubt.

Dennoch bewegen sich an Plenartagen mehr als 1.000 Menschen in den Gebäuden des Landtags. Fast täglich gibt es Sitzungen mit Abgeordneten und Mitarbeitern. Die Politiker kommen aus dem gesamten Land und reisen nach den Sitzungen wieder in ihre Wahlkreise. "Eine Infektion im Landtag könnte sich ohne Vorsorge somit schnell im gesamten Land verbreiten", sagte der Sprecher.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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